Silvestersperrstunde: Österreichs Hoteliers fordern Korrektur

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Als realitätsfremd bezeichnet ÖHV-Präsidentin Reitterer die wiederholte Neuregelung der Silvestersperrstunde in dem Alpenland und fordert eine Korrektur.  „Zuerst Hü, dann wieder Hott. Genau solche realitätsfremden Regelungen, wie die erneute Verschiebung der Sperrstunde auf 22 Uhr zu Silvester meinen wir, wenn wir fordern, dass so etwas im Vorfeld doch bitte mit den Betroffenen auf Durchführbarkeit und Sinnhaftigkeit abgeklärt wird“, kritisiert ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer, die gestern von der Gecko präsentierten Verschärfungen.

Wer glaubt, dass Gäste, die seit Tagen zusammen Urlaub machen und zu Silvester bereits mehrere Stunden im Restaurant verbracht haben, sich erst ab 22:01 potenziell anstecken oder dann schlafen gehen würden, empfiehlt Reitterer einen Reality Check: „Dass die Leute zu Silvester feiern werden steht wohl außer Frage, so realistisch muss man sein. Wir sollten möglichst schauen, dass das in einem sicheren Setting, wie einem Hotel, abläuft. Alles andere ist Chaos mit Ansage und kann doch nicht das Ziel sein“, so die Branchensprecherin.

Silvestersperrstunde: „Dringend Korrektur nötig“

Reitterer fordert eine Rückkehr zur „alten“ Regelung, die Bundesminister Mückstein erst Ende letzter Woche präsentierte. Am 31.12 sollte für Hausgästen in Beherbergungsbetrieben die jeweils üblichen Sperrstunden der Bundesländer gelten: „Damit haben die Betriebe und Gäste geplant und darauf sollte man sich verlassen können. Hier braucht es dringend eine Korrektur!“

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