Spahn warnt: Ballermann darf nicht das nächste Ischgl werden

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Deutschen aufgefordert, trotz der Aufhebung der Reisewarnung für 27 europäische Länder beim Reisen Vorsicht walten zu lassen. Jeder müsse sich überlegen, ob es jetzt eine weite Reise sein müsse, sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend im «Bericht aus Berlin» der ARD. «Muss ich jetzt nach Lissabon, oder kann das vielleicht auch noch ein wenig warten», fragte Spahn. Er verwies auf Ischgl in Österreich, von wo aus das Virus im Winter europaweit Verbreitung fand. «Jetzt darf nicht Ballermann sozusagen das nächste Ischgl werden.» Spahn fügte hinzu: «Party feiern - würde ich mal sagen - ist dieses Jahr weniger angesagt.»

Nach drei Monaten wird die weltweite Reisewarnung für Touristen am Montag für den größten Teil Europas aufgehoben. Ab Mitternacht will das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite nicht mehr vor Reisen in voraussichtlich 27 Länder warnen. Dazu zählen Haupturlaubsländer der Deutschen wie Italien, Österreich, Griechenland, Frankreich und Kroatien. Gleichzeitig fallen am Montag die letzten noch verbliebenen Kontrollen wegen der Corona-Pandemie an den deutschen Grenzen weg.


 

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