Thüringer Gesundheitsministerin will 2G-Plus für Restaurants ab 8. Februar

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Die zunächst aufgeschobene 2G-Pus-Regel für Restaurants oder Kneipen in Thüringen sollte nach Ansicht von Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) Anfang Februar kommen. 

«Ich bin auch dafür, dass wir die Regel in Thüringen ab dem 8. Februar auch in der Gastronomie einführen – so wie das die anderen Länder außer Bayern und Sachsen-Anhalt bereits getan haben», sagte sie der «Thüringer Allgemeinen». Zusätzlicher Schutz sei wichtig, außerdem gebe es dadurch eine Übersicht über die Pandemielage. Die Entscheidung darüber werde die gesamte Landesregierung nach der Ministerpräsidentenkonferenz treffen, die für Montag angesetzt ist.

Sie sehe die zusätzliche Belastung für die Gastronomie, sagte Werner. Sie gab jedoch mit Blick auf die seit Sonntag geltenden Neuregelungen zu 2G plus zu bedenken: «Falls die Regel für die Gastronomie kommt, werden deutlich mehr als 50 Prozent der Menschen gar keinen Test benötigen.» In Thüringen brauchen seit Sonntag Menschen, deren Corona-Infektion weniger als 90 Tage zurückliegt, oder deren Zweitimpfung weniger als drei Monate her ist, keinen Test mehr, um in 2G-plus-Bereiche zu kommen.

Bund und Länder hatten Anfang Januar die 2G-plus-Regel flächendeckend für die Gastronomie beschlossen. Thüringen hatte zunächst angekündigt, den Beschluss zum 23. Januar umzusetzen. Von Branchenverbänden und der Opposition kam zahlreiche Kritik. Vergangene Woche kündigte die Landesregierung an, die Entscheidung über 2G plus erst nach der Bund-Länder-Runde am Montag treffen zu wollen. Sie könnte dann in der neuen Landesverordnung ab 8. Februar festgeschrieben werden. (dpa)


 

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