Booking Holdings plant 100 Millionen Dollar für Reiseassistenten Vayo

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Booking Holdings plant eine Investition von 100 Millionen US-Dollar in sein neues Unternehmen Vayo. Das geht aus einer am 14. Oktober 2026 veröffentlichten Pressemitteilung von Vayo hervor. Der auf künstlicher Intelligenz beruhende Reiseassistent starte zunächst in einer geschlossenen Testphase. Seit dem 14. Oktober könnten sich Interessenten auf vayo.com in eine Warteliste eintragen.

Die Investitionsabsicht steht unter Vorbehalt: Sie hänge von der weiteren Produktentwicklung und den Marktbedingungen ab.

Vayo soll Reisebuchungen zusammenführen und die Organisation einer Reise auch nach der Buchung begleiten. Das Unternehmen beschreibt einen Dienst, der vorhandene Reservierungen aus dem E-Mail-Postfach zusammentrage, noch fehlende Reisebestandteile ergänze und Preise beobachte.

Vayo soll auch Buchungen außerhalb des Konzerns zusammenführen

Der Reiseassistent sei für Buchungen über die Marken von Booking Holdings sowie über andere Reiseplattformen und direkt bei Fluggesellschaften oder Hotels ausgelegt. Zum Konzern gehören unter anderem Booking.com, Priceline, Agoda, Kayak und OpenTable.

Vayo soll nach Angaben des Unternehmens erkennen, wie sich Änderungen einzelner Buchungen auf andere Teile einer Reise auswirken. Als Beispiel nennt die Mitteilung eine Flugänderung: In einem solchen Fall könne der Dienst auf eine spätere Ankunft im Hotel und eine gefährdete Restaurantreservierung hinweisen.

Mike Fridgen, Geschäftsführer und Mitgründer von Vayo, erklärt, der persönliche Reiseassistent solle die gesamte Reise verstehen, die Reisegewohnheiten des Nutzers kennen und auch nach der Planung weiterarbeiten.

Glenn Fogel, Vorstandschef von Booking Holdings, bezeichnet die Organisation von Reisen als komplex. Ein zu großer Teil dieser Arbeit liege weiterhin bei den Reisenden. Vayo untersuche, wie künstliche Intelligenz Bedürfnisse vorwegnehmen könne, um Planung und Verwaltung einer Reise zu vereinfachen. Fogel äußert Vertrauen in die Fähigkeit des Teams, Erkenntnisse aus der frühen Nutzung aufzugreifen und die Entwicklung entsprechend anzupassen.

Geschlossene Testphase richtet sich zunächst an häufig reisende Nutzer

Der Zugang zur Testphase sei kostenfrei und nur auf Einladung möglich. Vayo konzentriere sich zunächst auf Menschen, die mehrmals im Jahr verreisten, aber nicht immer Zeit für die Planung hätten. Die Testphase sei als Lernphase angelegt. Frühe Nutzer sollten an der Weiterentwicklung mitwirken und beeinflussen, welche Funktionen als Nächstes entstünden.

Zum Zugriff auf E-Mails erklärt Vayo, der Dienst greife ausschließlich auf die Reisebestätigungen zu, die für die Zusammenstellung und Verwaltung der Reisen erforderlich seien. Der übrige Inhalt des Postfachs bleibe privat.

Für die Monate nach der Ankündigung plane das Unternehmen direkte Buchungsmöglichkeiten, eine App und die gemeinsame Reiseplanung mit Mitreisenden. Außerdem solle Vayo Reisende während der Reise stärker bei Änderungen und anstehenden Entscheidungen unterstützen.

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