Google testet Drohnen-Lieferdienst in Europa

| Technologie Technologie

Die Google-Firma Wing startet in Finnland einen Lieferdienst per Drohne. Wie unter anderem Golem berichtet, sollen bis ins nächste Frühjahr zunächst Testflüge bei kalten Temperaturen durchgeführt werden, anschließend starten erste Testflüge in Helsinki und Umgebung. Die Finnen seien bekannt dafür, neue Technologien schnell zu adaptieren, erklärte laut Golem Wing-CEO James Ryan Burgess.

Bisher fanden die Tests in den USA und in Australien statt. Das „Hummingbird“ genannte Fluggerät ist eine Mischung aus Miniflugzeug und Multicopter und erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 125 Kilometern in der Stunde. Mit dem Hummingbird soll es möglich sein, dass sich die Kunden ihre Pakete direkt an die Haustür liefern lassen. Doch auch der aktuelle Standort sei laut Golem möglich. Um die Sicherheit zu gewährleisten, landet die Drohne allerdings nicht. Stattdessen seilt sie die Lieferung per Winde ab. 

In früheren Tests war das Ganze bereits erfolgreich. So wurden unter anderem Burritos auf dem Gelände der US-Universität Virginia Tech ausgeliefert. Im australischen Queensland hatte Wing zuvor schon die Auslieferung von Erste-Hilfe-Paketen, Süßigkeiten und Trinkwasser an Farmer erprobt. Lebensmittel seien aufgrund ihrer Temperaturempfindlichkeit eine gute Testlieferung für Drohnen, so das Unternehmen auf der eigenen Webseite.  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat sich in der deutschen Wirtschaft innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass bereits 36 Prozent der Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern KI nutzen.

Booking Holdings, der Mutterkonzern von Booking.com, setzt verstärkt auf sogenannte Agentic AI, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Das Ziel: eine KI, die nicht nur Fragen beantwortet, sondern eigenständig die gesamte Reise organisiert – inklusive automatischer Updates bei Verspätungen.

Intelligente Beleuchtung, sprachgesteuerte Assistenten und sogar Roboter-Butler – die Hotellerie setzt verstärkt auf Technologie, um den Aufenthalt für Gäste komfortabler zu gestalten. Doch eine neue Studie enthüllt: Viele Reisende sind von den smarten Funktionen überfordert.

Kundenzufriedenheit ist längst mehr als eine hübsche Kennzahl im Reporting. Sie ist das Rückgrat jedes erfolgreichen Unternehmens. Wenn Menschen begeistert sind von einem Service oder Produkt, dann erzählen sie auch im Freundeskreis davon.

Marriott International treibt eine mehrjährige digitale und technologische Transformation voran. Dabei stehen auch die Entwicklung und der Einsatz von KI-Agenten im Fokus, um repetitive Aufgaben zu automatisieren und die Mitarbeiter zu entlasten.

Das Alpbachtal in Tirol startet ein Pilotprojekt, bei dem in 24 Beherbergungsbetrieben digitale Sprachassistenten eingesetzt werden. Mit dem Projekt „Alpbachtal Voice Concierge“ soll die Gästebetreuung durch die Automatisierung von Routineanfragen optimiert werden.

Die Circus SE, ein spezialisiertes Unternehmen für KI-Software und Robotik, kooperiert zukünftig mit dem Facility-Services-Anbieter Secura. Ziel der strategischen Partnerschaft ist es, die autonom arbeitenden Ernährungssysteme von Circus bei weiteren Großkunden von Secura zu etablieren - dazu zählen unter anderem Shell, General Electric, Thyssenkrupp und Audi.

Eine neue Studie enthüllt, welche Plattformen bei Firmen wirklich punkten. Während eine alte Bekannte an der Spitze steht, verliert ein anderer Social-Media-Riese deutlich an Boden.

Deutschland hat sich bei der Digitalisierung im EU-Vergleich wieder etwas verbessert und belegt nun unter den 27 Mitgliedstaaten den 14. Platz. Im Vorjahr lag Deutschland noch auf Rang 16, hatte in den Jahren 2021 bis 2023 aber auch schon bessere Werte erzielt.

Pressemitteilung

In Hotels, Pflegeeinrichtungen oder kommunalen Gebäuden bleibt Energiesparen trotz moderner Technik oft Stückwerk – weil die Systeme nicht miteinander kommunizieren. Ob Raumbelegung, Fensterstatus oder Wunschtemperatur: Die Daten liegen meist in verschiedenen Anwendungen vor, sind nicht vernetzt – und führen so zu unnötigem Energieverbrauch.