Own Delivery: SimplyDelivery wird Partner von Google Food Ordering

| Technologie Technologie

Das Berliner Tech-Unternehmen SimplyDelivery stellt seinen Gastronomen jetzt eine direkte Bestelloption über Google Food Ordering zur Verfügung. Damit können Gastronomen auch auf Google Maps und Search ihre eigenen Webshops nach vorne stellen.

Google gehört zu den Platzhirschen der Suchmaschinen mit einem weltweiten Marktanteil von über 92 Prozent und ca. 2 Billionen Suchanfragen im Jahr. Mit der neuen Bestellfunktion für Restaurants hat Google im letzten Jahr ein Update für die Gastronomie in Deutschland vorgestellt. Mit den Funktionen „Zum Mitnehmen bestellen“ oder „Bestellen und liefern lassen“ in der Google Suche und Google Maps können Kunden Essen bestellen und direkt mit Google Pay bezahlen. Lieferando war dabei anfangs der einzige Anbieter, über den man direkt Essen bestellen konnte. SimplyDelivery hat als Partner von Google an einer Schnittstelle zum ERP-System gearbeitet, welche nun Lieferdienste in der Positionierung des eigenen Webshops unterstützt.

Erste Kunden wie das Franchiseunternehmen burgerme nutzen Google Food Ordering bereits als neuen Bestellkanal: "Es hat sich bereits in kürzester Zeit gezeigt, dass der Kanal neues Kundenpotential verspricht und kostengünstiger als die bekannten Lieferportale ist. Wir sind gespannt auf die Entwicklungen und Performance des neuen Bestellkanals" sagt Stephan Gschöderer, CEO von burgerme.

Drittanbieter können innerhalb von Google Food Ordering für Bestellungen deaktiviert werden. Damit bietet sich für Gastronomen die Möglichkeit, den eigenen Webshop mit Bestellungen nach vorne zu bringen. Ein weiterer Vorteil der Schnittstelle besteht in der automatisierten Übertragung von Preisänderungen und Öffnungszeiten aus dem SimplyDelivery POS-System zu Google. "Das erleichtert den Aufwand für Gastronomen enorm und trägt zur Automatisierung des Liefergeschäfts bei", bestärkt Ronny Rohland CTO SimplyDelivery.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Anzeige

PMS, Restaurantkasse, Revenue, Housekeeping, Events: In vielen Hotels läuft alles nebeneinander statt zusammen. Das bremst Entscheidungen, erschwert den Einsatz von KI und kostet jeden Tag Geld. Vernetzte Hospitality-Plattformen sind daher das Zukunftsmodell. Dieser Beitrag zeigt warum, und mit welchen Quick Wins Häuser jetzt aus der Insel-Logik aussteigen.

Eine Untersuchung der Organisation Which? zeigt, dass KI-Zusammenfassungen auf Tripadvisor negative Gästerückmeldungen verharmlosen oder sicherheitsrelevante Warnungen ausblenden. Verbraucherschützer raten zur Vorsicht.

Der Hotelsoftware-Anbieter Mews trennt sich von Mitarbeitern und richtet seine Organisation stärker auf künstliche Intelligenz aus. Richard Valtr und Matthijs Welle betonen zugleich die starke Geschäftslage des Unternehmens.

KI-Bilder, Chatbots oder automatisch erstellte Texte: Ab dem 2. August 2026 gelten neue Transparenzpflichten des EU AI Act. Wann Hotels und Restaurants Inhalte kennzeichnen müssen – und wann nicht.

Warum sind manche Google-Apps auf Android-Handys Standard? Der Tech-Gigant muss eine milliardenschwere Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission akzeptieren.

Anzeige

Fragmentierte IT-Systeme kosten Hotels in der DACH-Region jährlich bis zu 51 Arbeitstage pro Mitarbeiter:in und bis zu 21 Prozent ihrer Betriebskosten. Der Prozess dorthin ist unbewusst und schleichend. Es gibt jedoch sechs Warnsignale, die zeigen, ob ein Haus an veralteten Lösungen festhält und: Quick Wins für einen schlanken Veränderungsprozess.

Das Berliner Hoteltechnologie-Unternehmen Smart Host erhält eine Wachstumsfinanzierung von Riverside Acceleration Capital. Die Mittel sollen in den Ausbau der Plattform, die DACH-Region und die Expansion in weitere europäische Märkte fließen.

Microsoft beobachtet seit April 2026 eine gezielte Cyberangriffskampagne gegen Hotels in Europa und Asien. Die Angreifer nutzen täuschend echte Phishing-Mails und installieren nach dem Öffnen vermeintlicher Bilddateien eine dauerhaft aktive Schadsoftware.

Ab August 2026 gelten neue Transparenzpflichten des AI Act. Was bedeutet das für Hotels, Restaurants und touristische Unternehmen? Ein Praxis-Check zeigt, welche KI-Inhalte gekennzeichnet werden müssen – und welche nicht.

Eine aktuelle Studie des TÜV-Verbands zeigt, dass über die Hälfte der deutschen Unternehmen einen hohen Weiterbildungsbedarf bei digitalen Kompetenzen sieht. Insbesondere größere Betriebe und der Handel haben eine hohe Nachfrage.