Tripadvisor bietet plattformübergreifende Verwaltung von Online-Bewertungen

| Technologie Technologie

Tripadvisor präsentiert mit der „Bewertungszentrale“ ein neues interaktives Portal zur Verwaltung von Kundenbewertungen. Restaurantbetreiber können sich über das Dashboard Rezensionen anzeigen lassen und darauf reagieren – egal, ob die Bewertung auf Tripadvisor, TheFork, Google, Facebook, Yelp oder anderen wichtigen Bewertungsseiten veröffentlicht wurde.

„Nur wenige Restaurantbetreiber haben Zeit, sich nacheinander bei den unterschiedlichen Bewertungsportalen einzuloggen, um auf die Erfahrungsberichte ihrer Gäste zu antworten. Daher freuen wir uns, ein Tool zur Verfügung stellen zu können, über das sie Bewertungen mit weniger Zeitaufwand verwalten können", sagt Bertrand Jelensperger, Senior Vice President für Restaurants bei Tripadvisor.

Wie funktioniert die „Bewertungszentrale“?

Die „Tripadvisor-Bewertungszentrale“ zeigt eine Momentaufnahme der Ratings und Bewertungen von mehreren Plattformen und ermöglicht es Eigentümern, sich durch die Bewertungen zu klicken. So können Gastronomen anhand der Bandbreite an Bewertungen von unterschiedlichen Seiten genau sehen, wo sich Trends abzeichnen und an welcher Stelle das Kundenerlebnis weiter verbessert werden könnte.

Zudem können Restaurantbetreiber direkt auf jede Bewertung reagieren. Die Management-Antwort wird dann automatisch auf der Webseite oder App veröffentlicht, auf der die Bewertung ursprünglich eingereicht wurde.

Die „Bewertungszentrale“ ist ein abonnementbasiertes Produkt, welches monatlich oder jährlich bezogen werden kann und allen Restaurantbesitzern, Betreibern und digitalen Marketingteams zur Verfügung steht. Das Produkt ist ab sofort in allen Märkten verfügbar, in denen Tripadvisor tätig ist.
 

Warum Antworten wichtig ist

Studien zufolge sind über 90 Prozent der Gäste der Meinung, dass Restaurantbewertungen bei der Auswahl eines Restaurants von Bedeutung sind. Dies zeigt, wie wichtig es ist, auf das zu achten, was Kunden online sagen. Online-Bewertungen spiegeln nicht nur die Erfahrungen früherer Kunden wider, sondern bieten den Unternehmen auch die Möglichkeit, sich potenziellen Neukunden von der besten Seite zu zeigen.

Zudem ergab die unter mehr als 23.000 Gästen durchgeführte Untersuchung, dass sechs von zehn Befragten (63%) eher buchen würden, wenn das Restaurant auf die Mehrheit der Bewertungen antwortet. Und wenn ein Restaurantbesitzer personalisierte Antworten auf Bewertungen hinterlässt, sind sogar mehr als drei Viertel (77%) der Befragten geneigt zu reservieren.

Datenanalyse involviert. Die Ergebnisse sind gewichtet, um das Profil der Tripadvisor-User in den teilnehmenden Märkten zu repräsentieren.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb ergänzt seine Plattform um KI-Suche, Reiseempfehlungen persönlicher Kontakte und weitere Dienstleistungen. Heise berichtet zugleich über unbeantwortete Fragen zu Serverstandorten und Datenschutzmaßnahmen beim Einsatz von KI-Drittanbietern.

Lola gehört zu Booking Holdings und verbindet als KI-Assistent Empfehlungen mit Buchungen von Hotels, Restaurants und Aktivitäten. Neben einer kostenlosen Mitgliedschaft gibt es zwei kostenpflichtige Varianten mit zwölfmonatiger Bindung.

SIDES hat ein Empfehlungsprogramm für die Vermittlung von Gastronomiebetrieben gestartet. Die Prämie beträgt je nach Größe des neuen Kunden bis zu 1.800 Euro.

 

Stellenanzeigen mit KI schreiben, Bewerbungen automatisch vorsortieren und künftig sogar Bewerbungsgespräche von einer KI führen lassen – fast jedes achte Unternehmen setzt KI im Bewerbungsprozess heute bereits ein, alle anderen können sich dies für die Zukunft vorstellen.

HotelNetSolutions hat eine Schwachstelle beim Zugriff auf Buchungsdaten geschlossen. Ein technischer Hinweis deutet auf einen Angriff spätestens am 20. August 2026 hin.

Accor hat ALL Concierge für die Hotelsuche und Fragen von Gästen eingeführt. Weitere Funktionen rund um Buchungen und Anfragen nach dem Aufenthalt sind angekündigt.

Expedia will Hotels über Metas KI-Agenten Muse buchbar machen. Die Ankündigung folgt auf Kursverluste von Reiseplattformen, die Medien mit Sorgen von Anlegern über Muse in Verbindung brachten. Wann die Buchungsfunktion in den USA startet, ist offen.

BE-A sieht aus wie eine Rezeptionistin, die direkt mit Hotelgästen spricht. Die Arbeit des KI-Systems beginnt aber schon vor der Ankunft: Es beantwortet Nachrichten, nimmt Anrufe entgegen und kann Buchungsanfragen bearbeiten. FLÆ Robotics entwickelt dafür mehrere Produktvarianten – vom schriftlichen Assistenten bis zum Avatar in der Holobox.

Künstliche Intelligenz (KI) zieht zunehmend in den Bereich der Ernährung ein – beispielsweise als Einkaufsberater oder sogar kochender Roboter. Viele Menschen in Deutschland stehen einer Umfrage zufolge der Technologie aber skeptisch gegenüber.

Bonieren ist keine Innovation – und bunte Dashboards machen noch kein intelligentes Kassensystem. Während künstliche Intelligenz die Entwicklung beschleunigt, entscheidet sich der Wettbewerb künftig an einer anderen Stelle: Wer macht aus Daten konkrete Handlungsempfehlungen? Stefan Brehm erklärt, warum die Kasse zum Betriebssystem des Restaurants werden muss – zum „POS in your Pocket“.