Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet.
Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.
Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.
Der insolvente deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook hat alle Reisen bis einschließlich 31. Dezember abgesagt. Das gilt auch, wenn sie bereits teilweise oder gänzlich bezahlt wurden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Oberursel bei Frankfurt mit.
Seine Familie baute früher Zirkuswagen und Jahrmarktattraktionen. Roland Mack machte daraus einen Freizeitpark nach amerikanischem Vorbild. Er schuf so das Fundament einer ganzen Branche, sagen Experten. Jetzt wird er 70.
Eine neue CWT-Studie zeigt, dass für Geschäftsreisende das Positive das Negative am Arbeitsplatz und in der Freizeit überwiegt, wenn sie beruflich unterwegs sind. Am enthusiastischsten sind Reisende aus Amerika, dann folgen Reisende aus dem asiatisch-pazifischen Raum.
Deutschlands größter Freizeitpark, der Europa-Park in Rust bei Freiburg, rechnet künftig mit mehr als sechs Millionen Besuchern jährlich. Gründe für das erwartete deutliche Gästeplus seien der stetige Ausbau der Angebote sowie die neue Wasserwelt «Rulantica», sagte Inhaber Roland Mack.
Mehr als zwei Dutzend neue Kreuzfahrtschiffe gehen im kommenden Jahr an den Start. Vom Megaliner für bis zu 9500 Passagiere bis zur Jacht ist alles dabei. Eine Übersicht.
Nur noch vier staatliche Universitäten in Deutschland bieten heute ein Tourismusstudium an. Diese zunehmende Schwächung über die letzten Jahre gefährde langfristig die Entwicklung des Tourismusstandorts Deutschland, ist der Deutsche Tourismusverband überzeugt.
Angesichts der Thomas-Cook-Pleite will der Deutsche Reiseverband (DRV) Pauschalurlauber besser absichern. DRV-Präsident Norbert Fiebig will dafür das System der Kundengeldabsicherung zukunftssicher und wirtschaftlich tragfähig machen.
Nach Millionen-Ausfällen im Tourismus Mecklenburg-Vorpommerns durch die Pleite von Thomas Cook, will das Wirtschaftsministerium helfen. Mit Bürgschaften und Darlehen soll Arbeitsplatzabbau verhindert werden. Denn vor allem kleinere Unternehmen könnten ins Schlingern geraten.