Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Ist Übertourismus in Bayern eine Krise oder ein Managementfehler? Eine neue Studie des BZT zeigt, wie Reisende ihr Verhalten ändern und welche Strategien Gemeinden von Grainau bis München verfolgen, um die soziale Akzeptanz des Tourismus zu sichern.

Veranstalter sagen Reisen in die Krisenregion oft nur mit wenig Vorlauf ab - oder bieten Umbuchungen an. Was bedeutet das für Reisewillige, auch mit Blick auf Ostern und den Sommer?

Über 93 Prozent der Hundehalter verreisen nur mit ihrem Tier. Eine aktuelle Datenerhebung zeigt, welche Regionen in Deutschland und Europa das Ranking 2026 anführen und warum das Ferienhaus dem Hotel meist vorgezogen wird.

Ägypten steht zurzeit nicht gerade auf Platz 1 der beliebtesten Urlaubsziele. Nun wollen die Reiseveranstalter die Nachfrage mit deutlichen Preissenkungen wieder anheizen. Für Pauschalreisen mit Schauinsland bezahlen Urlauber im kommenden Sommer rund 30 Prozent weniger als in diesem Jahr. Wird das Hotel ohne Flug gebucht, sind es sogar 50 Prozent. Neben Schauinsland senken zudem Thomas Cook und Neckermann die Preise. Alltours ist da schon vorsichtiger: Man wolle das Ziel nicht „durch Verramschen“ kaputtmachen.

Flüge im Internet zu buchen ist für manche ein echter Sport. Doch wann sind die Tickets am günstigsten? Mitten in der Nacht? Am Wochenende? Genau das hat die Reisesuchmaschine Swoodoo nun untersucht und kam zu einem wenig überraschenden Ergebnis: Eigentlich ist es völlig egal, wann man bucht. Reisende könnten lediglich ein bis zwei Prozent sparen, wenn sie an einem bestimmten Wochentag buchen würden. Wichtiger sei da der Zeitraum zwischen Buchung und Abreise, so Swoodoo.

Alarm in der Reisebranche – die drohenden Gewerbesteuer-Rückzahlungen könnten eine Pleite- und Entlassungswelle auslösen. Wie DRV-Präsidet Jürgen Büchy der Wirtschaftswoche berichtete, stehe dadurch die Existenz mittelständischer Reiseveranstalter und damit zehntausende Arbeitsplätze auf dem Spiel. Der Verband schätzt die rückwirkend ab 2008 erhobenen Steuern auf bundesweit 1,4 Milliarden Euro.

Was macht die Deutschen im Urlaub besonders glücklich? Eine Umfrage des Reiseportals Travelzoo unter 1.000 Mitbürgern hat regionale Unterschiede zu Tage gefördert. Während Bayern mit ihren Liebsten am zufriedensten sind, erfreuen sich Berliner vor allem am Kennenlernen fremder Kulturen.

Für die meisten Pauschalreisenden waren Namensänderungen in den Reiseunterlagen nicht nur nervig sondern vor allem teuer. Lassen sich manche Veranstalter doch schon simple Korrekturen mit bis zu 100 Prozent des Reisepreises versilbern. Diese Praxis erklärte das Landgericht München nun für unzulässig. Es dürften nur die konkreten Mehrkosten verlangt werden, so das Gericht. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Die irische Fluglinie Ryanair hat zumindest in Spanien kaum noch Geld auf dem Konto. Heraus kam das Ganze, nachdem ein Gericht einer Klägerin 2.000 Euro Schadensersatz wegen eines abgelaufenen aber nach EU-Recht noch immer gültigen Reisepasses zugesprochen hatte. Als das Gericht jedoch das Geld einziehen wollte, waren auf dem einzigen Ryanair-Konto in Spanien nur noch 66,77 Euro zu finden. Die Fluglinie wollte dazu keine Stellung nehmen, da man die eigenen Bankgeschäfte nicht kommentiere.

Air Berlin muss zahlen – die Fluglinie einigte sich mit einem Fluggast auf die Zahlung von 2.635 Euro Entschädigung sowie 550 Euro Prozesskosten. Der Hund des Passagiers war bei einem Flug nach Palma im Juli 2012 an einem Hitzschlag gestorben, nachdem er fast eine Dreiviertelstunde im Zwinger auf der Rollbahn gestanden hatte. Der Hundebesitzer hatte daraufhin geklagt, beide Parteien haben sich jedoch noch vor Prozessbeginn geeinigt.

Kriminalität am Urlaubsort gehört zum allgemeinen Lebensrisiko, so das Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt. Der Kläger war in seinem Urlaub in der Dominikanischen Republik überfallen und dabei mit einer Machete schwer verletzt worden. Da er sich noch vor Ort einer Operation und einer stationären Behandlung unterziehen musste, wollte er vom Veranstalter Schadensersatz und Schmerzensgeld. Das sahen die Richter jedoch anders.