Tourismus

Tourismus

Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Die deutsche Reisewirtschaft hat im Sommer 2026 mehr Umsatz und Reisende verzeichnet als im Vorjahr. Während Mittelmeerziele und Kreuzfahrten zulegten, blieb das Fernreisegeschäft deutlich zurück.

Die Lufthansa steht vor dem Einstieg bei der portugiesischen Fluggesellschaft Tap. Die Regierung in Lissabon wählte den deutschen Luftfahrtkonzern als bevorzugten Partner für den Erwerb von 44,9 Prozent der staatlichen Airline aus, wie Ministerpräsident Luís Montenegro mitteilte.

Kultur ist für viele Deutsche Bestandteil des Urlaubs, aber nur selten der Hauptreisegrund. Eine Studie zeigt, welche kulturellen Angebote Reisende interessieren und welche Rolle das lokale Leben am Urlaubsort spielt.

Bayerns Schlösser, Burgen, Residenzen und Kulturdenkmäler haben im vergangenen Jahr mehr als 5,18 Millionen Touristen besucht. Damit war die Zahl verglichen mit 2018 leicht rückläufig - vor zwei Jahren hatten die Kassen noch 5,3 Millionen Touristen verzeichnet.

Die Deutsche Bahn bringt zusätzliche Fernverkehrszüge auf die Schiene. 17 Doppelstockzüge verstärken kurzfristig die bestehende Fahrzeugflotte. Bereits am 8. März kommen die ersten neun elektrischen Triebzüge auf der neuen Intercity-Linie Rostock–Berlin–Dresden zum Einsatz.

In Zell am See und Kaprun rüsten die Bergbahnen massiv auf. In zwei Wintern soll eine Seilbahn die letzte Lücke zum großen Nachbarn Saalbach schließen. Das Ergebnis ist gigantomanisch.

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd testet auf einem ihrer Schiffe einen Biokraftstoff, der zu 20 Prozent aus gebrauchten Speiseölen und -fetten aus der Gastronomie stammt. Der Treibstoff «B20» solle die CO2-Emissionen des Containerschiffs «Montreal Express» um bis zu 90 Prozent senken.

Die internationalen Kreuzfahrt-Reedereien lassen künftig keine Passagiere oder Besatzungsmitglieder mehr an Bord, die in den vergangenen 14 Tagen auf dem chinesischen Festland unterwegs waren. Das teilte der internationale Kreuzfahrt-Verband CLIA am Montag in Hamburg mit.

Die Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook hat die Tourismusbranche im vergangenen Jahr ordentlich getroffen. Die Auswirkungen sind noch heute spürbar: Auf Gran Canaria treffen sie laut Tagesschau vor allem die Zimmermädchen. 

In Zeiten der «Flugscham» gerät der Urlaub unter Druck. Hat aber tatsächlich eine neue Ära begonnen und ist das schlechte Gewissen auf dem Vormarsch? Werden das Fliegen, die Fernreise und die Kreuzfahrt zu etwas, für das man sich rechtfertigen muss?

Auch wenn der Winter in diesem Jahr auszufallen scheint, ist es doch kühl, trüb, nass und alles andere als bestes Urlaubswetter. Mecklenburg-Vorpommern will seinen Gästen trotzdem ein buntes Programm bieten und hat das Angebot für Urlauber in den Wintermonaten deutlich ausgebaut.