Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Die GBTA erwartet für 2026 Geschäftsreiseausgaben von 404 Milliarden Euro in Europa. Während die Ausgaben um sieben Prozent steigen sollen, wächst die Zahl der Reisen laut Prognose lediglich um 0,7 Prozent. Deutschland bleibt der größte europäische Geschäftsreisemarkt.

Das Ferienhaus-Portal Holidu hat das Suchinteresse bei Google für deutsche Kleinstädte mit weniger als 20.000 Einwohnern ausgewertet. Dabei führen Füssen und Winterberg das aktuelle Ranking an.

Hunderttausende Touristen zieht es Jahr für Jahr an die gleichen Orte. Die Europäische Kommission will die Länder dabei unterstützen, Folgen auszugleichen - und Europas Tourismus stärken.

Nach der Auswahl des Preisträgers für den Columbus-Ehrenpreis 2021 der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten im Frühjahr erfolgte nun die offizielle feierliche Verleihung an den Slow-Tourism-Experten Eckart Mandler.

Auch nach dem Sommer sind die Deutschen weiterhin in Urlaubslaune. Eine aktuelle Auswertung zeigt: Auslandsbuchungen ziehen wieder stark an, trotz gestiegener Preise. Für einige Länder liegt das Buchungsvolumen sogar deutlich über dem Niveau von 2019.

So stark sind die Fahrkartenpreise lange nicht gestiegen. Die Bahn ist in Finanznot, nicht erst seit die Züge in der Pandemie fast leer durchs Land fuhren. Doch die Tickets kosteten schon mal mehr.

Der Skispaß fiel im ersten Corona-Winter vielerorts aus. Skigebiete blieben ganz oder zumindest für Gäste aus dem Ausland geschlossen. Nun gibt es Corona-Impfungen, und die Planungen für die neue Saison laufen auf Hochtouren.

Langsam verschwinden die Strandkörbe von Mecklenburg-Vorpommerns Küsten. Grund hierfür ist die Sturmflutsaison. In der Vergangenheit durften die Strandkörbe im Seebad Warnemünde bei Rostock deutlich länger stehen.

Mehrheitseigentümer Burda nimmt den Reiseanbieter Burda von der Börse. Wie das Handelsblatt berichtet, haben sich der Vorstand und der Aufsichtsrat auf den Ausstieg geeinigt. Die außenstehenden Aktionäre sollen in bar ausgezahlt werden. Offenbar wolle Burda das Unternehmen wieder unter eigene Kontrolle bekommen.

Die Pandemie ist noch nicht zu Ende. Einige Restriktionen sind noch spürbar. Dennoch erwarten die Tourismusverbände für diesen Herbst viele Besucher, vielleicht so viele wie im vergangenen Jahr.

Mit einer «Deutschen Fisch-Genuss-Route» wollen Touristiker entlang der Nordsee und der Elbe künftig gemeinsam um mehr Gäste werben. «Ein solches Netzwerk gab es bis dato nicht», sagte Sandra Kroning vom Brunsbütteler Stadtmarketing am Donnerstag.