Tourismus

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Klimafreundliche Angebote: Booking.com will Geschäft deutlich ausweiten

Auch für Booking.com war die Corona-Pandemie eine Katastrophe, das Hotelportal entließ ein knappes Viertel seiner Belegschaft. Vorstandschef Fogel will das Geschäft über die Vermittlung von Zimmern und Unterkünften hinaus deutlich ausweiten.

Neustart in Ischgl ohne Après-Ski

Eindreiviertel Jahre haben die Skilifte in Ischgl still gestanden. Damals geriet der Ort als ein Zentrum für die Verbreitung des Coronavirus ins Rampenlicht. Nun gibt es einen Neustart. Manche kamen extra von weit - auch ohne Après-Ski.

Nur noch Geimpfte: Rio de Janeiro startet mit 1G in Bars, Restaurants und Hotels

In Rio de Janeiro dürfen nur noch gegen das Coronavirus geimpfte Menschen Bars, Restaurants, Shoppingcenter sowie Schönheitssalons und Hotels betreten. Genesene sind ausdrücklich nicht ausgenommen, auch sie müssen einen Nachweis haben.

Neue Superyacht von Emerald Cruises beendet erfolgreich erste Probefahrt

Die erste Superyacht von Emerald Cruises, die Emerald Azzurra, hat ihre Probefahrt erfolgreich abgeschlossen. Zum ersten Mal in See gestochen ist sie vor Ha Long in Vietnam. Im Frühjahr 2022 geht sie mit ihrer achttägigen Route „Best of the Red Sea“ auf Jungfernfahrt.

Service: Tui-Tochter beleidigt Reisende

Den romantischen Mexiko-Urlaub hatte sich ein britisches Pärchen wohl anders vorgestellt: Nachdem sie sich für ein Premiumzimmer entschieden und 3.000 Pfund bezahlt hatten, wollten sie sich nicht mit der kleinen und unkomfortablen Kammer zufrieden geben, die ihnen zugewiesen worden war. Eine erste Mail an den Reisekonzern Thompson, der zur deutschen Tui gehört, schaffte schnelle Abhilfe. Doch einen Monat nach dem Urlaub bekamen sie E-Mails des Unternehmens, die es in sich hatten: Ob sie wirklich denken würde, dass es die Firma einen Scheiß interessieren würde, und dass sie endlich ihren Mund halten solle, so das mitfühlende Schreiben. Sie solle doch künftig mit Thomas Cook verreisen. Ohnehin hätte das Hotel gemeldet, dass sie eine jammernde Schlampe sei. Thompson entschuldigte sich mittlerweile bei der geschockten Urlauberin – ein verstimmter Angestellter sei schuld gewesen.

BER: Gutachten prophezeit düstere Zukunft

Als wäre die Pannenserie nicht schon lang genug, sorgt nun ein aktuelles Gutachten für neuen Zündstoff in der Berliner Flughafenmisere. Das Gutachten, dass der Flughafenexperte Dieter Faulenbach da Costa im Auftrag der Brandenburger CDU-Fraktion erstellt hat, prophezeit Düsteres: Die Planungsmängel am BER seien etwa so dramatisch, dass die „Servicestandards unter denen von Tegel liegen werden“. Auch die ordnungsgemäße Passagierabfertigung sei „nicht möglich“. Das Fazit ist dementsprechend negativ: Der neue Flughafen, der nach eigenen Angaben der modernste in Europa sein soll, ist zu klein, zu eng und wird vermutlich ein dauerhafter Verlustbringer sein. Zum Glück gibt es ja den Länderfinanzausgleich.

Reisen: Das Ausland liegt im Trend

Die Europäer zieht es ins Ausland. Die Zahl der Auslandsreisen stieg in diesem Jahr um zwei Prozent – und der Trend wird wohl auch in Zukunft anhalten, so das Ergebnis des World Travel Trends Reports der Tourismusmesse ITB Berlin. Besonders Städtereisen scheinen es uns Europäern dabei angetan zu haben, hier gab es ein Plus von 14 Prozent. Leidtragender ist der gute alte Badeurlaub mit einem Minus von einem Prozent.

Umfrage: Deutsche für Alkoholverbot in Zügen

Mehr als 80 Prozent der Deutschen sind für ein Alkoholverbot in Zügen. Die Hälfte davon plädiert jedoch für einen Alkoholausschank im Bordrestaurant. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die im Auftrag von "Zeit online" durchgeführt wurde. 41 Prozent der Befragten sprachen sich demnach für ein generelles Verbot aus. Frauen stimmten dabei mit 48 Prozent weitaus häufiger für ein Verbot als Männer mit 34 Prozent. Ein guter Grund für die Abstinenz wurde auch sogleich genannt: Ein Drittel gab an, schon von alkoholisierten Passagieren belästigt worden zu sein.

FRA: Körperscanner im Einsatz

Die Bundespolizei hatte es angekündigt, jetzt wird es ernst. Als erster deutscher Flughafen setzt Frankfurt die umstrittenen Körperscanner im regulären Betrieb ein. Zunächst sei die freiwillige Benutzung der Geräte jedoch nur auf Passagiere auf dem Weg in die USA beschränkt. Als Alternative sei noch immer eine manuelle Kontrolle möglich, wie ein Sprecher der Bundespolizei klarstellte.

Bürger sagen „Nein“: Keine Tourismusabgabe in Graubünden

So einfach geht das in der Schweiz: Nicht den Hauch einer Chance haben die Einwohner des Kantons Graubünden einer durch die Verwaltung geplanten Tourismusabgabe gelassen. Die Gebühr wurde im Stimmenverhältnis von zwei zu eins verworfen. Geplant war, Unternehmen abhängig von ihrem Fremdenverkehrsumsatz zu besteuern. Pro Jahr hätte die Abgabe etwas mehr als 60 Millionen Franken einbringen sollen.

Bahn: Siemens lässt auf sich warten

Und wieder keine neuen ICE-Züge für die Bahn. Wegen Problemen bei der Steuerung verschiebt Siemens erneut die Auslieferung der neuen ICE 3-Züge (Velaro D). Und das, obwohl Siemens schon jetzt wegen Lieferverzugs einen Gratiszug an die Bahn liefern muss. Im Oktober hatte Bahn-Chef Grube noch optimistisch geklungen: Er gehe davon aus, dass die acht Züge vom Typ Velaro D bis Ende des Jahres auf den Gleisen seien. Damit wird es wohl nun nichts mehr.

Leinen los: Die etwas anderen Kreuzfahrten 2013

Wer im nächsten Jahr eine ganz besondere Reise erleben möchte, für den hat das Reiseportal Holidaycheck nun genau das Richtige: Egal ob Heavy-Metal- oder Musikantenstadl, Gourmet oder Wellness-Kreuzfahrt, ob FKK oder doch gleich das komplette Swinger-Vergnügen, die Themenkreuzfahrten 2013 bieten für fast jeden Geschmack die passende Reise. Selbst für Unentschlossene ist etwas dabei: Eine Segelreise ohne festen Fahrplan.

Lufthansa: Passagier hilft bei Notlandung

Unerwartete Hilfe für einen Lufthansa-Piloten: Nachdem sein Co-Pilot wegen eines schweren Migräneanfalls ausgefallen war, sprang einer der Passagiere für ihn ein und half bei der Notlandung der Boeing 747 in Dublin. Wie irische Medien berichteten, sei der Mann Pilot außer Dienst einer nordamerikanischen Fluggesellschaft und habe eine Lizenz für eine Boeing 767. Der kranke Co-Pilot wurde noch in Dublin versorgt. Eine Ersatzcrew aus Deutschland flog den Jumbo anschließend nach Deutschland, wo er mit sechsstündiger Verspätung auch eintraf. 

Lufthansa: Meilensammlern droht Niederlage

Darf die Lufthansa Bonusmeilen entwerten? Nachdem die Fluglinie zum 3. Januar 2011 die Meilenwerte hochgeschraubt hatte, klagte ein Vielflieger mit Senator-Status und gewann in erster Instanz. Das ließ die Lufthansa jedoch nicht auf sich beruhen und legte Berufung ein. Ein Urteil in der gestern gestarteten Verhandlung soll zwar erst am 8. Januar 2013 verkündet werden, doch das Gericht machte bereits am ersten Prozesstag deutlich, dass es die Meinung der Vorinstanz nicht teile.