135 neue Ferienhäuser für Tropical Islands

| Tourismus Tourismus

Tropical Islands in Brandenburg wächst weiter: Das Tropenresort reagiert auf den Anstieg der Übernachtungsgäste und baut zusätzliche 135 neue Ferienhäuser. Im letzten Jahr das Resort, in der einst für den Luftschiffbau erstellten Halle, 480.000 Übernachtungen gezählt.

Weniger als ein Jahr nach der Übernahme durch die Parques Reunidos Gruppe tätigt der neue Eigentümer damit die ersten Investitionen in Europas größter tropischer Erlebniswelt. In unmittelbarer Nähe zur Halle entsteht seit einem Monat ein Areal für 135 zusätzliche Ferienhäuser. „Mit den neuen Häusern tragen wir der enormen Nachfrage unserer Gäste an Übernachtungen Rechnung“, erklärt General Manager Wouter Dekkers den Ausbau.

13,5 Millionen Übernachtungen verzeichnete das Land Brandenburg laut Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 2018 – Tendenz steigend. Ein Anstieg, der sich 2019 auch im Tropical Islands mit rund 1,2 Millionen Gesamtgästen (davon 480.000 Übernachtungen) bemerkbar machte.
 
Bis Mitte des Jahres entstehen bei der Firma Wanders im holländischen Ulft die ersten 79 Häuser in drei verschiedenen Ausstattungsformen. Auf 50 Quadratmetern Wohnfläche haben Gäste dann die Wahl zwischen Häusern für vier, sechs und Zusammenschlüssen für bis zu zwölf Personen. Für die umweltschonende Energieversorgung der Einheiten wird zudem ein Blockheizkraftwerk errichtet. Die übrigen 56 Häuser sollen im August fertiggestellt sein.

Mit dem Bau erhöht Tropical Islands die Anzahl der Ferienhäuser von 113 auf 248, festigt seinen Status als eine der größten Beherbergungsstätten Deutschlands und verfolgt gleichzeitig eine langfristig angelegte Strategie: „Wir wollen einen längeren Aufenthalt bei uns noch attraktiver für die Besucher machen. Tropical Islands soll eine Basis werden, von der Gäste auch in die Region ausschwärmen können“, erklärt Dekkers. Tropical Islands will dieses Ziel in den kommenden Jahren durch den Ausbau der Partnerschaften in der Spreewaldregion und weiteren Investitionen und Attraktionen stützen.

 

 

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die deutsche Reisewirtschaft hat im Sommer 2026 mehr Umsatz und Reisende verzeichnet als im Vorjahr. Während Mittelmeerziele und Kreuzfahrten zulegten, blieb das Fernreisegeschäft deutlich zurück.

Die Lufthansa steht vor dem Einstieg bei der portugiesischen Fluggesellschaft Tap. Die Regierung in Lissabon wählte den deutschen Luftfahrtkonzern als bevorzugten Partner für den Erwerb von 44,9 Prozent der staatlichen Airline aus, wie Ministerpräsident Luís Montenegro mitteilte.

Kultur ist für viele Deutsche Bestandteil des Urlaubs, aber nur selten der Hauptreisegrund. Eine Studie zeigt, welche kulturellen Angebote Reisende interessieren und welche Rolle das lokale Leben am Urlaubsort spielt.

Deutschland hat in den Sommermonaten 2026 mehr Übernachtungen ausländischer Gäste verzeichnet als im Vorjahr. Damit bestätige der Incoming-Tourismus seine Widerstandsfähigkeit in einem unsicheren Marktumfeld, zog die DZT nun Bilanz.

Ob ETA oder ESTA: Wer für die Einreise notwendige Dokumente online beantragt, sollte genau hinschauen. Wie Urlauber offizielle Seiten erkennen - und was man tun kann, wenn man hereingefallen ist.

Eine Auswertung von Fit Reisen vergleicht Instagram-Beiträge zu 403 zertifizierten Wanderwegen in Deutschland. Der Rothaarsteig führt das Ranking vor dem Moselsteig und dem Heidschnuckenweg an.

Ein Ehepaar verpasst wegen eines verspäteten Zugs seinen Flug. Nach einem Urteil steht fest: Es bleibt auf den Kosten für den Ersatzflug sitzen. Wieso entschied das Gericht so?

Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet.

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.