Airbnb profitiert deutlich von aufgestauter Reiselust nach Pandemie

| Tourismus Tourismus

Airbnb profitiert von der Rückkehr der Auslands- und Städtereisen nach der Corona-Pandemie. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar, wie die Firma aus San Francisco mitteilte.

Der Gewinn sprang von 55 auf 319 Millionen Dollar (297 Mio Euro). Anleger ließen die Aktie im nachbörslichen Handel zeitweise um rund zehn Prozent steigen.

Die Zahl der Übernachtungen bei grenzüberschreitenden Reisen sei im Jahresvergleich um 49 Prozent gestiegen und bei Aufenthalten in Großstädten um 22 Prozent. Für das laufende Quartal sieht Airbnb weiterhin eine starke Nachfrage. Unter anderem buchten Europäer in diesem Jahr Unterkünfte für den Sommer frühzeitiger als noch 2022, hieß es.

Für das laufende Jahr sagte Airbnb einen Umsatz zwischen 1,75 und 1,82 Milliarden Dollar voraus und lag damit über den Erwartungen der Analysten. Zum Jahresende waren auf der Plattform 6,6 Millionen Unterkünfte im Angebot - 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Airbnb-Umfrage zeigt, dass für die Deutschen Erholung und Naturerlebnisse die wichtigsten Gründe für eine Reise sind. Während die Generation Z vermehrt nach Abenteuer und Selbstreflexion sucht, steht bei älteren Reisenden die Entspannung im Vordergrund.

Die Urlaubsinsel Capri greift gegen das Phänomen des Massentourismus durch: Ab dieser Saison gilt dort für die Größe von Touristengruppen eine Obergrenze. Es gibt auch weitere neue Regeln.

Das Wattenmeer gilt als Naturwunder direkt von Niedersachsens Haustür. Das Land feiert das 40-jährige Bestehen des Nationalparks. Doch angesichts vieler Bedrohungen ist nicht allen zum Feiern zumute.

Gute Schneebedingungen vor Beginn der Winterferien sorgen für reichlich Buchungen im Thüringer Wald. Viele Gastgeber in den Wintersportzentren melden eine hohe Auslastung – in einigen Regionen werden die Betten knapp.

Die TUI Love & Travel Studie beleuchtet die Dynamik deutscher Paare im Urlaub. Von der gemeinsamen Budgetplanung bis zum Einfluss von Social Media liefert die Untersuchung relevante Daten für die touristische Zielgruppenanalyse.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) sichert sich zum sechsten Mal in Folge das Top 100-Siegel. Mit KI-Anwendungen wie der digitalen Reisebegleiterin Emma und fortschrittlichen Daten-Tools behauptet sich die Organisation als Innovationstreiber im deutschen Tourismus.

Ihren Urlaub lassen sich die Deutschen einiges kosten. Besonders stark gestiegen sind laut einer Umfrage die Ausgaben an ihrem beliebtesten europäischen Reiseziel.

Das neue DRV-Reisebürobarometer zeigt eine stabile Umsatzlage im deutschen Reisevertrieb, warnt jedoch vor sinkenden Renditen. Steigende Kosten für Personal und Miete belasten die Ertragslage, weshalb Serviceentgelte und effiziente Prozesse für die wirtschaftliche Stabilität der Reisebüros immer wichtiger werden.

Seit 25 Jahren prägt Pierre Nierhaus mit seinen Trendreisen die deutschsprachige Hospitality-Branche. Von den Anfängen in New York bis zur heutigen globalen Expertise bietet das Format tiefgehende Analysen und exklusiven Zugang zu internationalen Marktführern. Für das Jubiläumsjahr 2026 locken Premieren und spezielle Konditionen für Branchenentscheider.

Der Deutsche Tourismusverband erwartet für 2025 neue Rekordzahlen bei den Übernachtungen. Gleichzeitig warnt DTV-Präsident Reinhard Meyer vor einem massiven Investitionsstau in den Kommunen und fordert eine dauerhafte Stärkung der Tourismusfinanzierung im Bundeshaushalt.