Asiaten wollen wieder reisen

| Tourismus Tourismus

Booking.com hat seinen ersten APAC Travel Confidence Index veröffentlicht. Für die Studie wurden zwischen April und Mai 11.000 Reisende aus 11 Märkten in Asien und Ozeanien zu ihren Reiseabsichten befragt.

Der Index beleuchtet das allgemeine Komfortniveau, die Motivatoren und Bedenken der Verbraucher und wie sich dies in der Region unterscheidet. Während sich Asien langsam von strengen Grenzschließungen und Lockdowns erholt, steigen die Stimmung und das Vertrauen der Verbraucher in Bezug auf Reisen.

Am zuversichtlichsten zeigten sich indische Urlauber. 86 Prozent der Befragten beabsichtigen demnach, in den nächsten 12 Monaten zu reisen. Auf den weiteren Plätzen landeten Vietnam und China. Während die nordasiatischen Märkte Korea, Taiwan und Japan in Bezug auf das Gesamtvertrauen im Index niedriger rangierten, blieb die Reiseabsicht unter den Befragten mit über 60 Prozent relativ hoch.

Hongkong belegte im Travel Confidence Index den 7. Platz, obwohl es in den vergangenen Jahren im Vergleich zu vielen Märkten in der Region besonders strenge Grenzbeschränkungen hatte.

„Es war wirklich herzerwärmend und aufregend zu sehen, wie Reisen im asiatisch-pazifischen Raum mit der Lockerung der meisten Grenzbeschränkungen zurückkehren. Dies hat nicht nur die Verbraucher, sondern die Reisebranche insgesamt neu belebt. Unser APAC Travel Confidence Index spiegelt wider, dass die Reiseabsicht zwar stark bleibt, das Reisevertrauen in ganz Asien jedoch nuanciert bleibt – aus einer Vielzahl von Gründen. Es ist ein vielversprechender Hinweis auf die Möglichkeiten, die der Branche zur Verfügung stehen, um das allgemeine Vertrauen der Reisenden zu stärken,“ so Laura Houldworth, Managing Director Asia Pacific bei Booking.com.

Top Reisemotivatoren

Der Wunsch, „einfach rauszukommen“ (46 Prozent) erwies sich nach zwei Jahren des Lockdowns als wichtigster Reisemotivator; dicht gefolgt von einem „Urlaub zum Auftanken“ für 36 Prozent der Befragten. Geschäftsreisen waren in der gesamten Region nur bei 13 Prozent der Befragten Grund für eine Reise. In Australien gaben sogar nur sechs Prozent an, geschäftlich unterwegs zu sein.

Auf die Frage nach ihren größten Bedenken und was sie davon abhalten würde, eine Reise zu buchen, antworteten 38 Prozent aller Befragten mit „Reisekosten“ als Abschreckungsfaktor Nummer eins. Es folgen die „Angst vor einer Quarantäne“ (37 Prozent) und die „Möglichkeit, wegen sich häufig ändernder Grenzbestimmungen festzustecken“ (37 Prozent).


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Rheinkirmes in Düsseldorf feiert mit Start in die Kirmessaison 125 Jahre Jubiläum auf der Rheinwiese. Das Volksfest bietet immer noch Neuheiten: Der Veranstalter verspricht in diesem Jahr rund 30 neue Angebote.

Vom Meeresrauschen in den Schlaf gewiegt werden und morgens den Sonnenaufgang über der See beobachten: Schlafstrandkörbe sind beliebt. Über eine Erfolgsgeschichte aus dem Norden.

Eine aktuelle Analyse untersucht die Beliebtheit von 30 Alpendestinationen anhand von Instagram-Followerzahlen und Gastronomiebewertungen. Die Ergebnisse zeigen regionale Unterschiede in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.

Eine Umfrage unter Ferienhausvermietern zeigt, dass neben klassischen Verboten auch kurios anmutende Regeln existieren. Diese spezifischen Vorgaben sollen meist die Unterkunft vor Schäden bewahren und den Aufenthalt für alle Gäste sichern.

Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt, sollte vorher genau hinschauen.

Der Wildes-Wasser-Weg in Bodenmais ist zum schönsten Wanderweg Deutschlands 2026 in der Kategorie Tagestouren gewählt worden. Insgesamt beteiligten sich über 52.000 Personen an der Abstimmung des Wandermagazins.

Das Statistische Bundesamt registriert für das erste Halbjahr 2026 gestiegene Preise für Flugtickets und Pauschalreisen. Dabei zeigen sich je nach Destination teils deutliche regionale Unterschiede bei den Kosten.

Die anhaltende Trockenheit im Hochsommer lässt die Pegelstände des Rheins in Hessen und Rheinland-Pfalz fallen und fallen - für Kabinenschiffe könnte es demnächst eng werden.

Ein aktueller Bericht offenbart wachsende Unterschiede im Reiseverhalten europäischer Nationen. Während Reisende in Deutschland ihre Ausgaben pro Trip erhöhen, setzen britische Urlauber auf eine höhere Frequenz.

Der Deutsche Tourismusverband hat seinen Praxisleitfaden für nachhaltigen Tourismus aktualisiert. Eine Studie zeigt gleichzeitig, dass zwar ein hohes Bewusstsein herrscht, aber oft personelle und finanzielle Kapazitäten fehlen.