Booking.com wickelt immer mehr Zahlungen über eigene Plattform ab

| Tourismus Tourismus

Vier von zehn Booking.com-Reservierungen wurden im ersten Quartal über die eigene Zahlungsplattform des Unternehmens abgewickelt. Dies war eine Steigerung von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Seit 2018 hat sich der Anteil damit verdoppelt.

Der Trend zeige die Entschlossenheit von Booking.com, von seinem ursprünglichen Agenturmodell auf das klassische Händlermodell umzusteigen, das von vielen OTAs verwendet werde, so Hospitalitynet. Das Unternehmen war in den letzten 15 Jahren äußerst erfolgreich, ohne das eigene Modell ändern zu müssen. Dieser Erfolg sei jedoch nicht nur auf gute Entscheidungen des Managements zurückzuführen, sondern auch auf die vielen Zugeständnisse, die die Hotellerie bisher gemacht habe.

Der Erfolg ist jedoch ein maßgeblicher Grund für den Kurswechsel. Als Aktiengesellschaft steht das Unternehmen unter Druck, ständig weiter zu wachsen. Das bisherige Agenturmodell unterstützte das Wachstum bislang. Die erreichte Größe des Unternehmens erschwert es mittlerweile jedoch, den gleichen Wachstumskurs fortzusetzen.

Wie Hospitalitynet weiter berichtet, würden die Zahlen der letzten Jahre bestätigten, dass das Wachstum hauptsächlich vom „Händlermodell“ angetrieben werde. Das „Agenturmodell“ sei hingegen ins Stocken geraten oder sogar zurückgegangen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.

Airbnb und die Tripadvisor Group kooperieren bei Touren, Aktivitäten und Attraktionen. Noch 2026 soll eine Auswahl aus dem Bestand von mehr als 425.000 Erlebnissen der Tripadvisor Group über Airbnb buchbar werden.

Wer verreist, lässt mehr zurück als den Arbeitsalltag. Das zeigt eine repräsentative Befragung von HolidayCheck. 86 Prozent der Befragten fassen während einer Reise konkrete Vorsätze für die Zeit danach. Besonders häufig geht es dabei um Erholung und Selbstfürsorge.

Der deutsche Incoming-Tourismus kann in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 trotz schwieriger Marktbedingungen Zugewinne erzielen. In der zweiten Jahreshälfte ist nach Einschätzung der Deutschen Zentrale für Tourismus weiteres Wachstum möglich.

Stark riechendes Essen, Videos ohne Kopfhörer und Selfie-Aktionen am Fenster: Für viele Flugreisende bedeuten nicht erst mögliche Flugverspätungen Stress, sondern auch das Verhalten der Mitreisenden an Bord, so eine neue Umfrage im Auftrag von Booking.com.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Juni 2,9 Prozent weniger Übernachtungen verbucht als ein Jahr zuvor. Im gesamten ersten Halbjahr 2026 wurde mit 223,8 Millionen Übernachtungen dennoch ein neuer Höchststand für diesen Zeitraum erreicht.

Die Bahn registrierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 989 Übergriffe auf Mitarbeiter und reagiert mit der Einführung von Tonaufzeichnungen bei Bodycams sowie verstärkten Schutzmaßnahmen.

Die Heinz Sielmann Stiftung und der Deutsche Wanderverband haben die Wahl zum Naturwunder des Jahres 2026 gestartet. Bis Ende September stehen neun Naturschauplätze aus sieben Bundesländern zur Online-Abstimmung.

In allen Bundesländern sind Sommerferien, und in Mecklenburg-Vorpommern sind Tausende Urlauber unterwegs. Die landeseigene MV Tourismus GmbH zieht eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Hauptsaison - mit ein paar Wolken am Ferienhimmel.