Booking.com wickelt immer mehr Zahlungen über eigene Plattform ab

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Vier von zehn Booking.com-Reservierungen wurden im ersten Quartal über die eigene Zahlungsplattform des Unternehmens abgewickelt. Dies war eine Steigerung von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Seit 2018 hat sich der Anteil damit verdoppelt.

Der Trend zeige die Entschlossenheit von Booking.com, von seinem ursprünglichen Agenturmodell auf das klassische Händlermodell umzusteigen, das von vielen OTAs verwendet werde, so Hospitalitynet. Das Unternehmen war in den letzten 15 Jahren äußerst erfolgreich, ohne das eigene Modell ändern zu müssen. Dieser Erfolg sei jedoch nicht nur auf gute Entscheidungen des Managements zurückzuführen, sondern auch auf die vielen Zugeständnisse, die die Hotellerie bisher gemacht habe.

Der Erfolg ist jedoch ein maßgeblicher Grund für den Kurswechsel. Als Aktiengesellschaft steht das Unternehmen unter Druck, ständig weiter zu wachsen. Das bisherige Agenturmodell unterstützte das Wachstum bislang. Die erreichte Größe des Unternehmens erschwert es mittlerweile jedoch, den gleichen Wachstumskurs fortzusetzen.

Wie Hospitalitynet weiter berichtet, würden die Zahlen der letzten Jahre bestätigten, dass das Wachstum hauptsächlich vom „Händlermodell“ angetrieben werde. Das „Agenturmodell“ sei hingegen ins Stocken geraten oder sogar zurückgegangen. 


 

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