Busse grüner als die Bahn

| Tourismus Tourismus

Die Deutsche Bahn wirbt seit langem mit dem Versprechen, im Fernverkehr mit „100 Prozent Ökostrom“ zu fahren. Es gehe allerdings noch grüner, wie nun die GEO schreibt. Am klimafreundlichsten sei nämlich der Bus. Das verschweige der UmweltMobilCheck der Bahn jedoch. Dabei sei es schon seit Jahren bekannt, dass der Bus klimaschonender fahren könne als der Zug. Das bestätigte auch das Umweltbundesamt: So stoße ein Reise- oder Fernbus 32 Gramm CO2-Äquivalente pro Person und Kilometer aus. Die Bahn kommt im Fernverkehr hingegen auf 38 Gramm. 

Diese Zahlen sind allerdings Durchschnittswerte, bei denen es stark auf die tatsächliche Auslastung ankommt. Sitzen im Reisebus also nur wenig Passagiere, hat das natürlich massive Auswirkungen auf die Klimabilanz. Ähnlich verhält es sich mit einem überfüllten Zug. Aussagekräftig seien die Zahlenlaut Geo aber trotzdem. Schließlich hätten die Experten mit einer durchschnittlichen Auslastung gerechnet. Und diese sei im Reise- oder Fernbus eben besser als im Zug.

 Wie sich Emissionen auswirken, die bei der Entstehung und Instandhaltung der Fahrzeuge und der benötigten Infrastruktur anfallen, wurde laut Bundesamt aber noch nicht ausreichend untersucht. Darüber hinaus brauchen Busse meist erheblich länger als die Bahn. So richtig umweltfreundlich seien also auch sie nicht. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die dänische Hauptstadt will nachhaltigen Tourismus fördern. Dafür wurde das Programm CopenPay entwickelt, das es nach zwei Sommerdurchläufen künftig ganzjährig gibt. Wie kann man profitieren?

Kaum öffnet Terminal 3 am Frankfurter Flughafen, schließt Terminal 2. Der Bereich wird grundlegend erneuert und bleibt für einige Jahre außer Betrieb. Für Passagiere soll sich dann viel ändern.

Der Merian Verlag hat in München erstmals seine neuen Branchenpreise an sieben ausgewählte Destinationen, Hotels und Akteure der internationalen Tourismuswirtschaft verliehen. Unter den Preisträgern befinden sich unter anderem die Stadt Göteborg, das Brenners Park-Hotel und die MSC Group.

Eine Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen bei der Bewertung der Flugetikette. Während jüngere Passagiere bei Körperhygiene und Smartphone-Nutzung an Bord weitaus toleranter sind, weisen ältere Reisende eine wesentlich geringere Akzeptanz für dieses Verhalten auf.

Eine Auswertung der Gästebefragung T-MONA zeigt, wer im Sommer nach Österreich reist, wie hoch die Ausgaben ausfallen und welche Faktoren bei der Wahl von Reiseziel und Unterkunft eine Rolle spielen.

Schöne Marineschiffe, tolle Flugzeuge, imposanter Zug? Schnell ein Foto gemacht - und dann klicken die Handschellen? Warum Touristen Verbotsschilder im Urlaub unbedingt erst nehmen sollten.

Neue Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen deutliche Unterschiede bei den Kosten für Restaurant- und Hoteldienstleistungen in Europa. Besonders in mehreren südeuropäischen Ländern liegt das Preisniveau deutlich unter dem deutschen Vergleichswert.

Brandgeruch im Tower, Nachtflugverbot ausgesetzt: Am Flughafen München brauchen Reisende zum Ende der Pfingstferien Geduld.

Die Kreuzfahrt ist ein Massengeschäft geworden, auch dank der Rostocker Reederei Aida Cruises. Die Passagierzahlen steigen und steigen. Gleichzeitig setzen neue Auflagen die Branche unter Druck.

UN Tourism registrierte im ersten Quartal 2026 weltweit 307 Millionen internationale Touristenankünfte. Gleichzeitig erwartet die Organisation aufgrund des Nahostkonflikts und steigender Reisekosten eine Abschwächung des Wachstums im weiteren Jahresverlauf.