Corona-Flaute: Flughäfen hoffen auf Ostern

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Die Corona-Pandemie hat die Flughäfen weiterhin im Griff. Die nach wie vor hohen Infektionszahlen und Reiseauflagen bremsen die Nachfrage aus. Bereits die Jahre 2020 und 2021 führten zu starken Verkehrseinbrüchen. Im Jahr 2021 konnten nur etwas mehr als 30 Prozent der Passagiere des Vorkrisenniveaus erreicht werden. Gegenüber dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 waren das 170 Mio. Passagiere weniger. Dennoch überwiegen der Optimismus für eine Trendumkehr und die Hoffnung auf Lockerungen, die auch dem Luftverkehr zugutekommen.

Derzeit liegt das wöchentliche Aufkommen an allen deutschen Flughäfen zusammen nur bei etwas mehr als eine Million Passagiere.

Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, resümiert ernüchternd: „Die Pandemie drückt nach wie vor das Gesamtaufkommen. Wir sind jetzt lediglich bei einem Drittel des Normalniveaus. Aktuell streichen Airlines weiterhin ihre Angebote zusammen, weil die Nachfrage pandemiebedingt sich einfach nicht erholen kann. Die komplizierten Reiseeinschränkungen und die hohe Infektionszahl durch die Omikron-Welle hemmen die Nachfrage der Fluggäste. Ein sich ständig ändernder Flickenteppich von länderspezifischen Corona-Bestimmungen verunsichern die Reisenden. Hohe Fallzahlen in den Reisezielgebieten erweisen sich ebenfalls als Nachfragekiller.“

Dennoch: Repräsentative Erhebungen des Flughafenverbandes zeigen, dass das Mobilitätsbedürfnis der Menschen ungebrochen ist. Ausschlaggebende Faktoren für eine Flugbuchung sind Lockerungen der behördlichen Reisebeschränkungen. „Es gibt eine große aufgestaute Nachfrage nach Urlaubsreisen. Wir hoffen derzeit auf eine Belebung zum Osterreiseverkehr. Die in vielen Ländern beschlossenen Lockerungen der Corona-Auflagen stimmen uns hoffnungsfroh“, so Beisel.


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