Coronatests am Flughafen: Fraport sieht noch offene Fragen

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Der Frankfurter Flughafen steht bei möglichen Coronatest «bereit, alles umzusetzen, was hilft und behördlich umzusetzen ist». Das sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport am Donnerstag. Zunächst müsse man aber die genauen Vorgaben der Behörden abwarten. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich grundsätzlich drauf verständigt, dass Reisende aus sogenannten Risikogebieten im Ausland künftig unmittelbar nach ihrer Rückkehr in Deutschland auf das Coronavirus getestet werden sollen. Dazu sollen an Flughäfen Teststellen eingerichtet werden.

Am Freitag wollen die Minister weitere Details besprechen und ein Gesamtpaket beschließen. Die Tests sollen verpflichtend sein. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen hatte darauf hingewiesen, dass Mitarbeiter der Flughäfen nicht befugt seien, Passagiere auf ihren Gesundheitsstatus hin zu überprüfen.

An Deutschlands größtem Airport gibt es bereits seit knapp einem Monat ein Coronatest-Zentrum, das von dem Biotechnologie-Unternehmen Centogene betrieben wird. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Flughafenbetreiber Fraport und der Lufthansa gestartet. Abfliegende und ankommende Passagiere können sich dort testen lassen. Das Angebot sei gut angelaufen und werde gut angenommen, sagte der Fraport-Sprecher. (dpa)


 

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