Das ist neu bei der Düsseldorfer Rheinkirmes

| Tourismus Tourismus

Die Rheinkirmes feiert mit Start in die Kirmessaison 125 Jahre Jubiläum auf der Rheinwiese. Das Volksfest bietet immer noch Neuheiten: Der Veranstalter verspricht in diesem Jahr rund 30 neue Angebote. Darunter seien kulinarische Neuheiten wie der Kaiserschmarrn-Stand oder vegetarische und vegane Imbisse. Die Besucher könnten sich aber auch auf neue Fahr- und Laufgeschäfte freuen.

Die Rheinkirmes gehört mit rund vier Millionen erwarteten Besuchern zu den größten Volksfesten in Deutschland. Veranstalter ist der über 700 Jahre alte St.-Sebastianus-Schützenverein. In diesem Jahr öffnen die zahlreichen Fahrgeschäfte und Festzelte vom 17. bis 26. Juli. An den zehn Kirmestagen präsentieren mehr als 300 Schausteller ihre Fahrgeschäfte und Festzelte auf der linken Rheinseite direkt gegenüber der Düsseldorfer Altstadt.

Premiere für ein Fahrgeschäft

Unerwartete Richtungswechsel mit Laser- und Feuereffekten - das verspricht das neue Fahrgeschäft «Invader» des Schaustellers Marvin Dreßen aus Mönchengladbach. Auf der diesjährigen Rheinkirmes feiert es seine Premiere. Pro Fahrt können 32 Fahrgäste in den offenen Gondeln Platz nehmen. Laut Veranstalter sind die rund dreiminütigen Runden zwar schnell, aber auch magenfreundlich. Eigentlich sollte neben dieser neuen Attraktion auch gleich eine Zweite auf der Rheinkirmes erstmals in Betrieb genommen werden. Doch das Fahrgeschäft «Oracle» erhielt die TÜV-Endabnahme nicht rechtzeitig. 

Erneuter Einsatz der Kirmesfähre?

Mit Bus und Bahn - oder zu Wasser: Zum ersten Mal seit 2019 soll auch wieder eine Kirmesfähre für den Transport der zahlreichen Gäste des Volksfestes zum Einsatz kommen. Die Fähre pendele dann zu den regulären Öffnungszeiten der Rheinkirmes zwischen der Düsseldorfer Altstadt und der Festwiese. Allerdings verzögert sich der geplante Start: Wegen des niedrigen Wasserstands des Rheins sei ein sicherer Fährbetrieb aktuell nicht möglich, wie die Rheinbahn mitteilte. Nach jetzigem Stand rechne man allerdings damit, dass die Fähre Anfang kommender Woche zum Einsatz kommen könne.

Sobald die Fähre ihren Betrieb aufnehmen kann, soll die Überfahrt während der Rheinkirmes 3,80 Euro kosten. Dabei setzen sich die Ticketkosten aus dem Fahrtpreis sowie einem sogenannten Schützentaler als Spende zusammen. Damit unterstützen Fahrgäste das Schützenfest direkt, wie die Rheinbahn mitteilte. Rund um das Kirmesgelände gibt es keine öffentlichen Parkplätze. Die Stadt Düsseldorf empfiehlt deshalb die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.

Neues Sicherheitskonzept nach Unfall bei Feuerwerk 

Im vergangenen Jahr war es durch Querschläger zu 19 Verletzten beim großen Rheinkirmes-Feuerwerk gekommen. Deshalb setzen die Veranstalter nun auf ein neues Sicherheitskonzept: Die Abschussrampen für das diesjährige Feuerwerk werden in Muldencontainern mit über zwei Meter hohen Seitenwänden platziert. Zusätzlich werden die Abschussrampen in den Containern den Angaben nach mit Sand fixiert. «Wir sind sehr sicher, dass so ein Unfall nicht mehr passieren kann», sagte Gerling. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.

Die dänische Hauptstadt will nachhaltigen Tourismus fördern. Dafür wurde das Programm CopenPay entwickelt, das es nach zwei Sommerdurchläufen künftig ganzjährig gibt. Wie kann man profitieren?