Deutlich mehr Touristen in Berlin

| Tourismus Tourismus

Die Zahl der Berlin-Touristen ist in den ersten neun Monaten 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Von Januar bis September kamen 9,5 Millionen Gäste mit knapp 23 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Dies entspreche im Vorjahresvergleich einem Plus von 5,1 Prozent bei den Gästen und 2,7 Prozent bei den Übernachtungen. 

Besonders groß war der Zuwachs den Angaben zufolge bei Besuchern aus dem Ausland. Aus anderen Ländern als Deutschland kamen 3,6 Millionen Reisende mit 9,7 Millionen Übernachtungen für durchschnittlich 2,7 Tage nach Berlin. Das waren 11,5 Prozent mehr Besucher und 7,3 Prozent mehr Übernachtungen als im gleichen Zeitraum 2023. Ein Höhepunkt für Touristen war in diesem Jahr die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland mit sechs Spielen in der Hauptstadt.

Reisende aus Großbritannien verbrachten den Angaben zufolge die meisten Übernachtungen in Berlin (1,04 Millionen). Fast gleichauf folgen US-Amerikaner (1,01 Millionen), dazu Niederländer (705.000), Italiener (576.000) und Spanier (546.000). Im Durchschnitt waren 56,8 Prozent der Betten in Berlin belegt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.