Deutscher Tourismusverband zeichnet erstes Hausboot mit 5 Sternen aus

| Tourismus Tourismus

Die Ferienunterkunft „Flying Dutchman“ von Gastgeber Anton van Diem ist Deutschlands erstes Hausboot, das nach den neuen Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) mit 5 Sternen ausgezeichnet worden ist. Mit den neuen 90 Prüfkriterien der DTV-Klassifizierung können seit 2022 außergewöhnliche Ferienunterkünfte wie Hausboote, Tiny Houses oder Baumhäuser ausgezeichnet werden.

„Mit den überarbeiteten Kriterien tragen wir der steigenden Nachfrage nach qualitätsgeprüften Ferienunterkünften mit dem gewissen Etwas Rechnung“, so DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz. „Bislang konnten manche individuellen Unterkünfte allein aufgrund ihrer Größe nicht ausreichend bei den Sternekategorien berücksichtigt werden – trotz hochwertiger Ausstattung. Die ,Flying Dutchman ist ein tolles Beispiel dafür, dass höchste Qualitätsstandards selbst auf kleinem Raum umsetzbar sind. Das Hausboot punktet mit Individualität und Gästekomfort“.

Gastgeber Anton van Diem ergänzt: „Wir freuen uns, mit 5 Sternen belohnt zu werden. Meine Frau hat sich um die Innenausstattung gekümmert, wir sind ein stolzes Team. Im hohen Alter macht es uns immer noch Spaß was Neues zu machen. Es ist uns vor allem wichtig, dass der Gast sich wie zu Hause fühlt und sich entspannen kann.“

Die „Flying Dutchman“ bietet auf 46 Quadratmetern Platz für fünf Gäste mit Dusche, separatem WC, einer Küchenzeile mit Geschirrspüler, Gaskochfeld, großem Kühlschrank und Mikrowelle, WLAN, Satellitenfernsehen, Infrarot-Deckenheizung und eigener Wetterstation. Besondere Extras sind ein beleuchtetes Fischbeobachtungsfenster und ein Oberdeck mit Lounge und Blick auf Schleswig und die Schlei. 

Derzeit sind rund 40.000 Ferienhäuser, -wohnungen und -zimmer in Deutschland je nach Ausstattung und Service mit einem bis fünf DTV-Sternen ausgezeichnet. Zusätzlich zur Klassifizierung bietet der DTV den Gastgebern einen digitalen „SterneferienClub“. Hier können sie sich vernetzen und erhalten Informationen zu Rechtsthemen, Tutorials und Trendreports. Interessierte Gastgeber können sich auf www.dtv-portal.de zur Klassifizierung anmelden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.