DTV begrüßt Start der Dialogphase für die Nationale Tourismusstrategie

| Tourismus Tourismus

Gestern startete in Gelsenkirchen die zweite Phase der Erarbeitung der Nationalen Tourismusstrategie für Deutschland. Rund 80 Teilnehmer aus der Tourismusbranche beteiligten sich an diesem ersten Zukunftsdialog.

„Wir begrüßen sehr, dass es jetzt endlich konkret wird“, sagte Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverband e.V. (DTV). Der federführend vom Bundeswirtschaftsministerium initiierte Prozess ist als offener Dialog mit den wichtigsten Akteuren der Branche konzipiert und bietet dadurch die Möglichkeit, sich mit den Herausforderungen, Bedürfnissen und Zukunftstrends des Tourismus zu beschäftigen und konkrete Maßnahmen vorzuschlagen.

„Ich bin davon überzeugt, dass wir hier gemeinsam am wichtigsten Projekt für den Tourismus in Deutschland im beginnenden Jahrzehnt arbeiten. Umso erfreulicher ist es, dass das unter Einbeziehung der Akteure und nicht in Hinterzimmern geschieht“, ergänzt Kunz.

Der DTV ist nicht nur durch seinen Geschäftsführer, sondern auch durch die Vizepräsidenten Dr. Heike Döll-König (Tourismus NRW e.V.) und Dieter Hütte (TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH) sowie weitere Verbandsmitglieder bei diesem ersten Termin vertreten und will sich intensiv in die Ausarbeitung einbringen. Wichtig sei jetzt, schnell zu greifbaren Ergebnissen zu kommen, damit die Nationale Tourismusstrategie bis Ende des Jahres beschlossen werden kann, so der Verband.

Die Nationale Tourismusstrategie

Im Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien aus CDU, CSU und SPD die Erarbeitung einer Nationalen Tourismusstrategie vereinbart. Unter Federführung des Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Bareiß, und des Bundeswirtschaftsministeriums hat die Bundesregierung im April 2019 zunächst den Fahrplan und den Handlungsrahmen der Nationalen Tourismusstrategie Strategie beschlossen. In der zweiten Phase erarbeitet die Bundesregierung unter Beteiligung der Akteure des Tourismus und in Abstimmung mit den Ländern einen Aktionsplan, in dem konkrete Maßnahmen enthalten sind. Dazu wurde ein deutschlandweiter Dialogprozess mit insgesamt sechs Zukunftsdialogen gestartet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die deutsche Reisewirtschaft hat im Sommer 2026 mehr Umsatz und Reisende verzeichnet als im Vorjahr. Während Mittelmeerziele und Kreuzfahrten zulegten, blieb das Fernreisegeschäft deutlich zurück.

Die Lufthansa steht vor dem Einstieg bei der portugiesischen Fluggesellschaft Tap. Die Regierung in Lissabon wählte den deutschen Luftfahrtkonzern als bevorzugten Partner für den Erwerb von 44,9 Prozent der staatlichen Airline aus, wie Ministerpräsident Luís Montenegro mitteilte.

Kultur ist für viele Deutsche Bestandteil des Urlaubs, aber nur selten der Hauptreisegrund. Eine Studie zeigt, welche kulturellen Angebote Reisende interessieren und welche Rolle das lokale Leben am Urlaubsort spielt.

Deutschland hat in den Sommermonaten 2026 mehr Übernachtungen ausländischer Gäste verzeichnet als im Vorjahr. Damit bestätige der Incoming-Tourismus seine Widerstandsfähigkeit in einem unsicheren Marktumfeld, zog die DZT nun Bilanz.

Ob ETA oder ESTA: Wer für die Einreise notwendige Dokumente online beantragt, sollte genau hinschauen. Wie Urlauber offizielle Seiten erkennen - und was man tun kann, wenn man hereingefallen ist.

Eine Auswertung von Fit Reisen vergleicht Instagram-Beiträge zu 403 zertifizierten Wanderwegen in Deutschland. Der Rothaarsteig führt das Ranking vor dem Moselsteig und dem Heidschnuckenweg an.

Ein Ehepaar verpasst wegen eines verspäteten Zugs seinen Flug. Nach einem Urteil steht fest: Es bleibt auf den Kosten für den Ersatzflug sitzen. Wieso entschied das Gericht so?

Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet.

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.