DTV fordert Perspektiven für einheitlichen Neustart des Deutschlandtourismus

| Tourismus Tourismus

„Wir können uns nicht tatenlos zurücklehnen und abwarten. Vielmehr müssen umgehend bundeseinheitliche Grundsätze für den Neustart des Deutschlandtourismus erarbeitet und zwischen Bund und Ländern vereinbart werden – bei denen auch weiterhin der Schutz der Gesellschaft und die Gesundheit der Menschen oberste Priorität haben“, sagt Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV).

Ziel aller Bemühungen muss es sein, den Deutschlandtourismus zu seiner alten Stärke zurückzuführen. „Wir sind der festen Überzeugung, dass es dafür einer bundespolitischen Steuerung bedarf. Notwendig ist die unverzügliche Einrichtung einer Task Force auf Bundesebene in Zusammenarbeit mit den Ländern und den Spitzenverbänden des Tourismus", ergänzt Reinhard Meyer.

Als Grundlage hat der DTV ein Perspektivpapier für einen bundesweit einheitlichen Neustart vorgelegt. Darin beschreibt der DTV die erste Phase, sobald die Politik grünes Licht für erste Lockerungen gibt. Basis sollen bundeseinheitliche Grundsätze sein, zu denen Schutz- und Hygienepläne, die Sicherung des Mindestabstands sowie die Besucher- und Kundenlenkung gehören.

Zehn Jahre lang war der Deutschlandtourismus eine große Erfolgsgeschichte. Fast 500 Millionen Übernachtungen, rund 3 Millionen Beschäftigte und eine jährliche Bruttowertschöpfung von mehr als 100 Mrd. Euro verdeutlichen die Stärke der Branche als Wirtschaftsfaktor.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit mehreren Neuheiten startet der Europa-Park in Rust in die neue Saison. Ein neuer Themenbereich sowie neue gastronomische Angebote winken Besucherinnen und Besuchern zum offiziellen Saisonstart am 28. März.

Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen am Bodensee: Ab Samstag soll die Marienschlucht wieder begehbar sein. Was Familien, Wanderer und Naturliebhaber dort erwartet.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH entwickelt ein dezentrales Hotelkonzept, das bestehende Dorfstrukturen nutzt und Leerstände reduzieren soll. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt verzichtet auf Neubauten und integriert lokale Betriebe in die touristische Wertschöpfung.

Die Schweiz plant eine zusätzliche Gebühr für Autofahrer, die das Land nur durchqueren. Das Parlament hat einer entsprechenden Transitabgabe für ausländische Reisende zugestimmt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung der Transitgebühr steht derzeit noch nicht fest.

Der Nahost-Krieg bringt Bewegung in den Reisemarkt: Urlauber meiden einzelne Regionen, wählen andere Ziele und müssen sich womöglich auf steigende Preise einstellen.

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.

Ein Tag früher ankommen als gebucht, das hört sich erst mal gut an. Doch es ist auch eine zusätzliche Hotelnacht. Ob eine Fluggesellschaft dafür aufkommen muss, hat ein Gericht in Bayern beschäftigt.