Dubai lockt Besucher mit Vorteilen im Wert von 700 Euro

| Tourismus Tourismus

Die vom Iran-Krieg wirtschaftlich schwer getroffene Metropole Dubai bietet Anwohnern Prämien im Wert von umgerechnet 700 Euro, wenn sie Besucher in die Stadt holen. Jeder Anwohner könne Vergünstigungen erhalten etwa bei Hotel-Übernachtungen, Essen im Restaurant und Tickets für Sehenswürdigkeiten, heißt es auf der Tourismus-Website Dubais zu dem neuen Programm. Pro Anwohner sind bis zu drei dieser «Vorteils-Pakete» möglich für Besucher, die ab sofort und noch bis Ende Oktober nach Dubai reisen. 

Die Besucher, etwa Freunde oder Angehörige, dürfen keine Bewohner der Vereinigten Arabischen Emirate sein und müssen mit einem Touristenvisum ins Land kommen. Örtlichen Berichten zufolge gingen in den ersten 48 Stunden des Programms mehr als 10.000 Bewerbungen ein. 

Dubai und Abu Dhabi im Iran-Krieg schwer getroffen

Dubai ist eine der modernsten Metropolen im arabischen Raum, bekannt für gläserne Wolkenkratzer - darunter das höchste Gebäude der Welt -, Luxushotels an Sandstränden und Unterhaltung. Vergangenes Jahr besuchten die Stadt nahezu 20 Millionen ausländische Touristen, ein Rekord.

Mit dem Iran-Krieg, der Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels begann, wurden Dubai wie auch die emiratische Hauptstadt Abu Dhabi schwer getroffen. Iranische Angriffe zielten auf emiratische Ölanlagen, aber auch den Flughafen von Dubai und teils andere zivile Gebiete wie Hotels. Umsätze brachen ein und die Zahl der Fluggesellschaften, die in Dubai aktiv sind, halbierte sich. Die Stadt bemüht sich, den Schaden zu begrenzen und ihr Image als Standort für Geschäfte und Unterhaltung zu bewahren.(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein aktueller Bericht offenbart wachsende Unterschiede im Reiseverhalten europäischer Nationen. Während Reisende in Deutschland ihre Ausgaben pro Trip erhöhen, setzen britische Urlauber auf eine höhere Frequenz.

Der Deutsche Tourismusverband hat seinen Praxisleitfaden für nachhaltigen Tourismus aktualisiert. Eine Studie zeigt gleichzeitig, dass zwar ein hohes Bewusstsein herrscht, aber oft personelle und finanzielle Kapazitäten fehlen.

Streit ums Handgepäck: Das Oberlandesgericht in Hamm kippt die Ein-Stück-Regel einer spanischen Fluggesellschaft. Zu den umstrittenen Maßen sagen die Richter aber nichts.

Die Bemühungen von Schweiz Tourismus, den Overtourismus durch eine gezielte Lenkung der Gäste zu dämpfen, zeigen bislang keine messbare Wirkung. Während touristische Zentren weiter stark wachsen, profitieren kleinere Regionen kaum von der staatlich geförderten Strategie.

Der World Travel & Tourism Council (WTTC) hat eine weltweite Kampagne zur Bestimmung der 7 zeitgenössischen Weltwunder gestartet. Der Auswahlprozess orientiert sich an festen Kriterien und ist auf ein Jahr angelegt.

Mit der Eröffnung der Tiroler Zugspitzbahn am 5. Juli 1926 begann eine neue Ära des Alpentourismus. Als erste Seilbahn Tirols und zweitälteste Österreichs machte sie die Zugspitze erstmals bequem für Gäste aus aller Welt erreichbar.

Der Deutsche Reiseverband prognostiziert für das laufende Touristikjahr trotz geopolitischer Unsicherheiten ein leichtes Umsatzwachstum. Während Mittelmeerziele und Kreuzfahrten zulegen, bleiben Fernreisen hinter den Erwartungen zurück.

Der Deutsche Alpenverein, der Österreichische Alpenverein und Alpenvereine in Südtirol starten eine gemeinsame Kampagne gegen Bettwanzen auf Berghütten. Beim DAV sind nach eigenen Angaben jährlich fünf bis 20 Hütten betroffen.

Eine neue Untersuchung zeigt, dass zwei Drittel der deutschen Geschäftsreisenden ihre Dienstreisen für private Aufenthalte verlängern. Besonders inländische Großstädte profitieren von diesem Trend, bei dem Reisende im Durchschnitt drei zusätzliche Nächte buchen.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt deutliche Preisunterschiede bei deutschen Ferienhäusern, wobei Sylt das Ranking anführt. In den Alpenregionen bleibt der Tegernsee die teuerste Lage, erreicht jedoch nicht das Preisniveau der Küstenhotspots.