EcoTrophea 2021 geht an Iberostar für „Wave of Change”

| Tourismus Tourismus

Mit ihrem umfassenden Klima- und Umweltschutzprogramm „Wave of Change“ hat die internationale Hotelgruppe Iberostar die Jury überzeugt und erhält die EcoTrophea 2021. In diesem Jahr stand die Nachhaltigkeitsauszeichnung unter dem Motto „Die Krise als Chance“. Gesucht waren mutige und innovative Ideen der Reisewirtschaft auf dem Weg zu einem „Better Normal“ – ökologisch verträglich, sozial verantwortlich und wirtschaftlich tragbar. Der Deutsche Reiseverband (DRV) zeichnet mit der EcoTrophea seit 1987 Projekte aus, die einen wirkungsvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Tourismus leisten.

„Wave of Change” steht für ein verantwortungsvolles Tourismusmodell mit umfassenden Maßnahmen zum weltweiten Umweltschutz und zum Schutz der Ozeane. Iberostar hat in der Pandemie diese Strategie um ein umfangreiches Maßnahmenpaket zum Gesundheitsschutz ergänzt – ohne das Umweltengagement zurückzufahren. Diese ganzheitliche Vision soll den Restart nach der Corona-Pandemie prägen und andere ermutigen und inspirieren. Dabei versteht sich Iberostar als Treiber innerhalb der Branche.

„Mit ‚Wave of Change‘ hat Iberostar ein durchdachtes Konzept mit umfangreichen Ideen und viel Potenzial für die EcoTrophea 2021 eingereicht“, erklärt Ulrike Braun, Director Corporate Responsibility DER Touristik und Jury-Vorsitzende. „Besonders überzeugt hat die Jury, die gezielte Einbindung der Hotelgäste in das Programm, um sie für den Umweltschutz zu sensibilisieren, und der Wille, Treiber in Sachen Klimaschutz für die Branche zu sein – Nachahmer uneingeschränkt erwünscht. Auch während Corona ist die Hotelgruppe keinen Schritt von den gesetzten Zielen abgewichen: Die Einführung umfassender Corona-bedingter Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels ging in keiner Weise zu Lasten des Umweltschutzengagements.“

„Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden bei Iberostar nicht nur groß geschrieben – es ist eine echte Herzensangelegenheit der Iberostar-Eigentümer-Familie Fluxá“, erklärt Finn Ackermann, Verkaufsdirektor von Iberostar, bei der Verleihung der EcoTrophea 2021 auf der DRV-Jahrestagung an der Costa Navarino in Griechenland. „Unsere Ziele sind ambitioniert. Nachdem wir es trotz Pandemie geschafft haben, in unseren Hotels weltweit auf Einwegplastik zu verzichten, wollen wir bis 2025 komplett abfallfrei und bis 2030 CO2-neutral arbeiten. Wir setzen uns darüber hinaus für die Ökosysteme im Umfeld unserer Hotels ein – durch Verwendung erneuerbarer Energien und durch diverse Meeres- und Naturschutzprogramme wie zum Beispiel unsere Korallenlabore in der Karibik. Dem Erhalt der Ozeane kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.“ Mit Blick auf die Iberostar-Gäste ergänzt Ackermann: „Bemerkenswert ist, dass die meisten Gästen ihren Aufenthalt bei uns durch Wave of Change und die Vermittlung der entsprechenden Werte als echte Bereicherung empfinden, die sie mit nach Hause nehmen.“

Neben Iberostar waren in diesem Jahr der Reiseveranstalter FairAway Travel und der Studienreise-Veranstalter Studiosus nominiert.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.