Ehrenpreis des Tourismusausschusses für Ingrid Hartges

| Tourismus Tourismus

Der Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch im Rahmen der Fachmesse ITB 2026 eine bedeutende Auszeichnung vergeben. Wie die Ausschussvorsitzende Anja Karliczek über das soziale Netzwerk LinkedIn mitteilte, erhielt die ehemalige Hauptgeschäftsführerin des Branchenverbandes Dehoga, Ingrid Hartges, den Ehrenpreis des Gremiums. Die Verleihung der sogenannten Bleikristallkugel erfolgte laut Karliczek mit großer Dankbarkeit und Geschlossenheit der Abgeordneten.

Die Auszeichnung gilt als Anerkennung für das Lebenswerk der Funktionärin, die zum Ende des vergangenen Jahres aus ihrem Amt ausgeschieden war. In der Begründung für die Ehrung hieß es, Hartges habe sich unermüdlich für die Belange der Gastronomie und der Hotellerie eingesetzt. Während ihrer Amtszeit fielen zahlreiche Krisen und Herausforderungen an, die es zu bewältigen galt. Karliczek betonte in ihrem Bericht, dass Hartges trotz dieser schwierigen Phasen stets die Chancen für die Branche und deren zahlreiche Unternehmer sowie Mitarbeiter im Blick behalten habe.

Erfolgreicher politscher Einsatz auf vielen Ebenen

Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gehörten demnach der Kampf für faire Rahmenbedingungen, den Bürokratieabbau, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sowie die Gewinnung von Arbeitskräften. Auch der Einsatz für faire Rahmenbedingungen innerhalb des Gastgewerbes wurde hervorgehoben. Aus Sicht der Politik agierte die Preisträgerin laut der Ausschussvorsitzenden als kompetente sowie empathische Vertreterin ihrer Branche und fungierte als wichtige Ratgeberin für die politisch Verantwortlichen im Bund. In die Amtszeit von Ingrid Hartges fiel sowohl die Senkung der Mehrwertsteuer in der Hotellerie und Gastronomie.

Die Verleihung der Bleikristallkugel hat im Deutschen Bundestag eine längere Tradition. Seit dem Jahr 2002 vergibt der Tourismusausschuss diese Ehrung an Personen oder Organisationen, die sich in herausragender Weise um den Tourismus in Deutschland verdient gemacht haben. Die Übergabe an Ingrid Hartges auf der Branchenmesse markierte laut Karliczek einen der bedeutendsten Momente ihrer eigenen bisherigen Dienstzeit als Vorsitzende des Ausschusses.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Uber will weltweit rund 3.300 Arbeitsplätze streichen. Besonders Führungskräfte sollen von dem Konzernumbau betroffen sein, während Mittel unter anderem in Fahrdienste, Essenslieferungen und Robotaxis fließen sollen.

Zwei Küsten, viele Seen, sattes Grün und sanfte Hügel. Nicht zu heiß und nur manchmal nass. Schleswig-Holstein gefällt Urlaubern. Doch ein Selbstgänger ist das nicht, wie die Halbjahresbilanz zeigt.

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.