Elektro-Flugtaxis sollen in München und Nürnberg starten

| Tourismus Tourismus

Elektro-Flugtaxis des Münchner Start-ups Lilium könnten künftig von den Flughäfen München und Nürnberg aus starten. Diese sollten zu Knotenpunkten eines Netzwerks regionaler Verbindungen werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Ziel sei es, Passagiere in den nächsten Jahren mit den vollelektrischen Senkrechtstartern zwischen den verschiedenen Standorten hin und her transportieren zu können.

Die Lilium-Jets mit sieben Sitzen sollen senkrecht starten und landen. Die Strecke sollen sie mit Hilfe von Tragflächen wie konventionelle Flugzeuge zurücklegen. Nach Angaben von Lilium kommen sie auf eine Reichweite von 250 Kilometern und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 280 Kilometer pro Stunde. Bis 2025 soll die Serienproduktion und der Betrieb regionaler Flugdienste beginnen.

Erst kürzlich hatte Lilium bekanntgegeben, mit dem Flughafenbetreiber Ferrovial in Florida ein Netz von mehr als zehn Start- und Landeplätzen für seine Senkrechtstarter aufzubauen. Auch die beiden größten nordrhein-westfälischen Flughäfen Düsseldorf und Köln prüfen gemeinsam mit dem Münchner Hersteller den Einsatz von Lufttaxis. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer an Nord- oder Ostsee einen Strandkorb mieten will, muss je nach Ort und Saison unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Wo sich Preise kaum ändern – und wo es teurer wird.

Der Deutsche Tourismusverband sucht ab sofort Projekte für den Deutschen Tourismuspreis 2026. Bewerbungen können bis Anfang Juni eingereicht werden, bevor die Preisverleihung im November in Leipzig erfolgt.

Weniger Übernachtungen, weniger Gäste: Der Berliner Tourismus blieb auch 2025 hinter früheren Werten zurück. Auch Stadtführer merken das. Welche Touren dennoch besonders gefragt sind.

Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat die Übernahme des Berliner Unternehmens Blacklane angekündigt. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen werden.

Eine Studie von BCD Travel zeigt, dass Transportunfälle und Krankheiten die größten Sorgen auf Geschäftsreisen sind. Trotz des Vertrauens in gebuchte Hotels wissen viele Mitarbeiter nicht, wie sie im Notfall Hilfe erhalten.

Eine aktuelle Analyse vergleicht europäische Städte für die Osterfeiertage 2026 hinsichtlich der Kosten für Ferienhäuser und des zu erwartenden Wetters. Ziele in Spanien und Italien überzeugen durch ein vorteilhaftes Preis-Wetter-Verhältnis.

Obwohl sie pünktlich zwei Stunden vor Abflugzeit am Flughafen waren, verpassten zwei Reisende ihren Flug - weil die Schlangen am Check-in zu lang waren. Nicht ihre Schuld, sagt ein Gericht.

Die Zahl der Camping-Übernachtungen in Deutschland ist 2025 laut Destatis auf 44,7 Millionen gestiegen. Besonders gefragt bleiben Ostsee und Schwarzwald, während auch die Preise deutlich zugelegt haben.

Lonely Planet hat eine neue App und buchbare Reiseangebote vorgestellt. Das Unternehmen baut damit laut eigenen Angaben seine Ausrichtung auf eine digitale Reiseplattform weiter aus.

Seit Beginn des Iran-Kriegs zieht es mehr Urlauber nach Westeuropa. Eurowings stockt das Angebot kräftig auf – ein Klassiker ist besonders gefragt. Aus Spanien kommen aber schlechte News.