Europa-Park investiert Millionen in Solaranlage

| Tourismus Tourismus

Der Europa-Park und das Auto-Logistikunternehmen Mosolf investieren zusammen rund 30 Millionen Euro in eine große Solaranlage im badischen Kippenheim. Dort sollen Parkplätze von Mosolf auf einer Fläche von mehr als 200.000 Quadratmetern mit Photovoltaikanlagen überdacht werden, wie die beiden Unternehmen am Mittwoch in Rust (Ortenaukreis) mitteilten. Diese Fläche entspricht etwa 28 Fußballfeldern.

Die geplante Anlage solle übernächstes Jahr in Betrieb gehen und rund 25 Gigawattstunden Strom produzieren, berichtete der Gründer und Gesellschafter des Europa-Parks, Roland Mack. Das Projekt sei die größte Photovoltaik-Überdachung in Deutschland.

Etwa die Hälfte der gewonnen Energie sei für den Europa-Park bestimmt. Deutschlands größter Freizeitpark werde damit unabhängiger von bisherigen Energiequellen und könne sich «vor allem in den Hochsaison-Sommermonaten autark mit erneuerbarem Strom versorgen», erklärte Mack.

Der Ausbau von Photovoltaik-Parkplatzüberdachungen sei «ein wichtiger Baustein im Kontext der Energiesicherheit», zitierte der Europa-Park den Partner und Vorstandschef Jörg Mosolf.

Die Mosolf-Gruppe erzeugt im sächsischen Rackwitz mit Parkplatz-Dächern nach früheren Angaben Strom für rund 5000 Haushalte. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Kirchheim/Teck im Landkreis Esslingen. Es beschäftigt rund 3500 Menschen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und Aldiana setzen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2026 fort. Im September findet die traditionelle Ehrung der erfolgreichsten deutschen Olympia- und Paralympics-Teilnehmer im ägyptischen Aldiana Club Naga Bay statt.

Mit mehreren Neuheiten startet der Europa-Park in Rust in die neue Saison. Ein neuer Themenbereich sowie neue gastronomische Angebote winken Besucherinnen und Besuchern zum offiziellen Saisonstart am 28. März.

Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen am Bodensee: Ab Samstag soll die Marienschlucht wieder begehbar sein. Was Familien, Wanderer und Naturliebhaber dort erwartet.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH entwickelt ein dezentrales Hotelkonzept, das bestehende Dorfstrukturen nutzt und Leerstände reduzieren soll. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt verzichtet auf Neubauten und integriert lokale Betriebe in die touristische Wertschöpfung.

Die Schweiz plant eine zusätzliche Gebühr für Autofahrer, die das Land nur durchqueren. Das Parlament hat einer entsprechenden Transitabgabe für ausländische Reisende zugestimmt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung der Transitgebühr steht derzeit noch nicht fest.

Der Nahost-Krieg bringt Bewegung in den Reisemarkt: Urlauber meiden einzelne Regionen, wählen andere Ziele und müssen sich womöglich auf steigende Preise einstellen.

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.