Ex-Mitarbeiter verklagen Wimdu

| Tourismus Tourismus

Vor knapp einem Monat wurde die Zukunft der Berliner Vermittlungsplattform Wimdu beerdigt (Tageskarte berichtete). Wie nun die Gründerszene herausfand, wollen sich das einige der ehemaligen Mitarbeiter aber nicht so einfach gefallen lassen. Wie einer von ihnen verriet, hätten sie in den letzten Wochen Informationen zusammengetragen, die belegen, dass es einen Betriebsübergang gab. Denn schon kurz nach dem verkündeten Aus bei Wimdu seien Kunden auf die Webseite des Startups Hometogo weitergeleitet worden. Von diesem Deal habe aber niemand gewusst, erklärte der ehemalige Mitarbeiter. 

Mehrere von ihnen wollen nun vor das Berliner Amtsgericht ziehen und gegen ihre Entlassung klagen. Laut Gründerszene seien bereits zehn Klagen eingegangen, von denen sich drei sowohl gegen Wimdu als auch gegen Hometogo richten. Losgehen soll es bereits Mitte November. Und auch am anderen Wimdu-Standort in Lissabon formierte sich demnach bereits Protest. Sollte das Gericht den Klägern Recht geben, wären die Kündigungen laut Gründerszene unwirksam. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.