Festivalgelände wird zu Pop-up-Campingplatz

| Tourismus Tourismus

Das Gelände des «Melt!» und des «Splash»-Festivals wird in diesem Jahr zum Pop-up-Campingplatz. Damit sollen auch Teile des ausgefallenen Festivalgeschäfts kompensiert werden, teilte Ferropolis-Geschäftsführer Thies Schröder mit. Normalerweise zieht es Zehntausende Musikfans zu den Festivals auf dem Veranstaltungsgelände Ferropolis bei Gräfenhainichen (Landkreis Wittenberg).

Mit der neuen Nutzung beteiligen sich die Verantwortlichen an einem bundesweiten Projekt, des Hamburger Unternehmens «Pop-Up Camps» um den Geschäftsführer Jobst von Paepcke. Unter anderem kann bereits in Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen der Aufenthalt gebucht werden. Auf dem Ferropolis-Gelände stehen von Freitag an rund 100 Plätze zur Verfügung, wie Schröder mitteilte.

Zum Start des Projekts sollen den Unternehmensangaben zufolge insgesamt 3.000 bis 4.000 Stellplätze an den verschiedenen Orten zur Verfügung stehen. Bliebe es dabei, wäre das im bundesweiten Vergleich eine überschaubare Anzahl. Doch das Vorhaben soll wachsen: «Wenn wir es uns wünschen dürfen, auf 30.000 bis 50.000», sagt von Paepcke.

Laut Statistischen Bundesamt gibt es deutschlandweit rund 3.000 Campingplätze mit 230.000 touristischen Standplätzen, teilte der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) mit. Hinzu kämen geschätzt 3.600 Wohnmobilstellplätze mit 60.000 Standplätzen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Corona-Fall: Urlauber-Familie muss Sylt verlassen

Wegen eines Corona-Falls in ihrer Mitte hat eine Urlauber-Familie Sylt verlassen müssen. Wie die Kreisverwaltung am Freitag mitteilte, war dem Gesundheitsamt am Vortag das positive Testergebnis gemeldet worden.

DER Touristik steigt mit 50 Prozent bei Aldiana-Club-Resorts ein

Die DER Touristik einen Vertrag zum Erwerb von 50 Prozent der Aldiana Holding GmbH von der Schweizer LMEY Investments AG unterzeichnet. An dem neuen Joint Venture werden der DER Touristik und die Investmentgesellschaft LMEY jeweils 50 Prozent halten.

Schöne Picknick-Plätze in Deutschland

Das Urlaubsglück liegt so nah: Rund um Deutschlands Metropolen liegen wunderbare Orte zum Picknicken und Entspannen. Sie locken nicht nur einheimische Tagesausflügler, sondern auch Städtereisende

Flugticket-Erstattungen in Zeiten von Corona

Unfreiwillig haben Passagiere und Reisebüros den Fluggesellschaften in der Corona-Krise Tausende Kleinkredite gegeben. Nach der staatlichen Lufthansa-Rettung sollten nun Erstattungen schneller fließen. Gutscheine muss niemand annehmen.

New York will mit neuer Kampagne wieder Touristen locken

Mit einer neuen Kampagne will die schwer von der Coronavirus-Pandemie betroffene Millionenmetropole New York nach und nach wieder Touristen anziehen. Unter dem Motto «All in New York» sollen zunächst die Bewohner der Metropolregion dazu verlockt werden, ihre Heimat wieder ausgiebiger zu erkunden.

Norderneys Angst vorm Tagestourismus

Der richtige Umgang mit Touristen in diesem Sommer steht auf der Ostfriesischen Insel Norderney zur Debatte. Auch der erst seit kurzem wieder erlaubte Tagestourismus soll erneut auf den Prüfstand.

Sommerferien in Europa trotz Corona: Die Regeln in den Urlaubsländern

Einige Bundesländer sind schon in den Sommerferien, andere folgen in den nächsten Tagen und Wochen. In der Corona-Pandemie nimmt die Zahl möglicher Reiseziele in Europa wieder zu. Doch welche Regeln gelten in den Urlaubsländern? Ein Überblick.

Kurze Kreuzfahrten ohne Landgang demnächst wieder möglich

Wer gern Urlaub auf Kreuzfahrtschiffen macht, hat bald wieder Gelegenheit dazu. Die Corona-Regeln dafür sind nun erarbeitet worden. Das hat Auswirkungen auf den Alltag an Bord. Passagiere müssen allerdings genügsamer sein.

«Ocean»: Lufthansa will touristische Flüge über neue Plattform anbieten

Der Lufthansa-Konzern hat eine neue Plattform für Ferienflüge gegründet. Im Handelsregister Frankfurt wurde die «Ocean GmbH» für Flugbetrieb und damit verbundene Dienstleistungen eingetragen, bestätigte am Donnerstag ein Konzernsprecher Informationen der Tageszeitung «Die Welt».

Strenge Maskenpflicht auf Mallorca wegen «Nachlässigkeit»

Nach Katalonien wollen auch die Baleareninseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera wegen Corona eine äußerst strenge Maskenpflicht einführen, selbst wenn der Sicherheitsabstand gewahrt bleibt. Pools und Strände werden von der Maskenpflicht ausgenommen.