Flextarif bei Alltours nur noch mit Aufpreis

| Tourismus Tourismus

 Anders als viele Mitbewerber hat der Reiseveranstalter Alltours für seinen Flextarif bislang keinen Aufpreis verlangt - er war bei Pauschalreisen inklusive. Doch damit ist jetzt Schluss.

Ab sofort kann die Option, mit der sich Pauschalreisen bis 14 Tage vor Abreise ohne Angabe von Gründen gratis stornieren oder umbuchen lassen, als Zusatzleistung hinzugebucht werden - für 27 Euro Aufpreis pro Erwachsenen. Für Mitreisende unter 18 Jahren bleibt der Flextarif laut dem Veranstalter bei der Mehrzahl der Buchungen kostenfrei.

Ausnahmen sind, wenn es buchungstechnisch - meist aufgrund der jeweiligen Bedingungen des Hotels - notwendig sei, einen Jugendlichen als Erwachsenen zu buchen. In diesem Fall würde die Gebühr für den Flextarif auch für den Jugendlichen anfallen, so Alltours.

Flextarife wurden im Zuge der Corona-Pandemie von vielen Veranstaltern eingeführt, als die Menschen wegen der teils kaum vorhersehbaren Regeln und Beschränkungen rund ums Reisen unsicher und sehr zurückhaltend beim Buchen waren. So wie Alltours behalten auch andere Veranstalter Flextarife nun langfristig im Angebot. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

In Österreich entfielen 2024 rund 36 Prozent aller Übernachtungen auf Gäste aus Deutschland – der höchste Anteil innerhalb der EU. Bei den absoluten Übernachtungszahlen deutscher Reisender lag dagegen Italien an der Spitze.

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.