Flugtaxis sollen ein Exportschlager werden

| Tourismus Tourismus

Aus der Innenstadt in wenigen Minuten raus aufs Land ohne im Stau zu stehen – Flugtaxis sollen nach dem Willen von Startups und etablierten Luftfahrtunternehmen schon in wenigen Jahren diese Aufgabe übernehmen. Vor allem jüngere Bundesbürger sehen in Flugtaxis aber nicht nur ein bequemes Verkehrsmittel, sondern eine Chance für die deutsche Wirtschaft. So sagen 51 Prozent der 16- bis 29-Jährigen, Deutschland sollte Vorreiter bei Flugtaxis werden, um die Produkte ins Ausland zu exportieren. In der Gesamtbevölkerung stimmen dem 45 Prozent zu, vor allem die Älteren ab 65 Jahren sind skeptisch (35 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.004 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

„Wir haben hierzulande eine weltweit führende Automobil- und Luftfahrtindustrie und eine breit aufgestellte Digitalbranche – also alles, was es für die Entwicklung von Flugtaxis braucht“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. „Leider beschäftigen wir uns zu oft mehr mit rechtlichen Grundsatzdebatten als mit Forschung und Entwicklung. Das können wir uns in der digitalen Welt mit extrem kurzen Innovationszyklen nicht länger leisten.“
 

Angesichts der Chancen für deutsche Unternehmen bei der Entwicklung von Flugtaxis wünschen sich vor allem die Jüngeren mehr Einsatz der Politik. So wollen 51 Prozent der 16- bis 29-Jährigen, dass die Entwicklung von Flugtaxis von der Politik gefördert werden sollte. In der Gesamtbevölkerung stimmen dem mehr als 4 von 10 der Befragten (43 Prozent) zu. Auch hier sind vor allem die Senioren ab 65 skeptisch, unter denen nur jeder Dritte (35 Prozent) die Politik in der Pflicht sieht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.