Gäste nach Todesfällen umquartiert

| Tourismus Tourismus

Im ägyptischen Badeort Hurghada ist ein britisches Ehepaar unter mysteriösen Umständen im Steigenberger Aqua Magic Hotel verstorben. Wie unter anderem das Handelsblatt oder der Reisereporter berichteten, habe der Reiseveranstalter Thomas Cook zudem weitere Berichte von einem erhöhten Niveau an Krankheitsfällen unter den Gästen erhalten. Daraufhin quartierte der Veranstalter alle seine Gäste in ein anderes Hotel um. 

Die Sprecherin des Hotels unterstrich, dass es sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme handele. Hinweise auf einen unnatürlichen Tod des Ehepaars gebe es bislang nicht. Der Direktor des Hotels hatte bereits in der vergangenen Woche betont, dass es für eine gehäufte Zahl von Krankheiten keine Indizien gebe. „Sicherheit ist immer unsere höchste Priorität, deswegen haben wir die Entscheidung getroffen, als Vorsichtsmaßnahme alle unsere Kunden von diesem Hotel wegzubringen“, hieß es in einer Thomas Cook-Mitteilung.

Der Gouverneur der Stadt verwies zudem auf gesundheitliche Probleme des verstorbenen Mannes. Dieser habe eindeutig einen Herzinfarkt erlitten. Vermutungen, dass eine defekte Klimaanlage oder das Essen im Hotel verantwortlich sein könnten, schloss er ebenfalls aus. Die Tochter des Paares hatte jedoch zuvor einem Radiosender mitgeteilt, dass ihre Eltern „fit und gesund“ gewesen seien. Für Klarheit soll nun eine Obduktion sorgen. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Weniger USA-Reisen: In Deutschland und der Schweiz gehen die Buchungen deutlich zurück. An welcher Stelle die USA bei den beliebtesten Fernreisezielen in diesem Jahr voraussichtlich stehen werden.

Zum Oktoberfest erwartet die Bahn pro Tag etwa 100.000 Fahrgäste zusätzlich in München. Doch am Hauptbahnhof herrscht wegen Bauarbeiten ohnehin Platzmangel. Wie dieses Problem gelöst werden soll.

Der deutsche Sommer fand bei Airbnb vor allem in der Natur statt: Mehr als zwei Drittel (67,9 Prozent) der Buchungen in Deutschland entfielen im Sommer 2026 auf ländliche Regionen.

München führt ein Ranking von Fit Reisen zu 177 deutschen Reisezielen an. Auffällig schneiden mehrere kleinere Orte ab: Rottach-Egern und Ofterschwang erreichen die Plätze drei und vier, Bergisch Gladbach und Deidesheim folgen auf den Rängen fünf und sechs.

Die Züge der Deutschen Bahn waren im August zwar etwas pünktlicher unterwegs als zuletzt. Doch wetterbedingte Störungen bei Anlagen führten erneut zu erheblichen Verzögerungen für Fahrgäste.

Im Strandkorb über Sorgen sprechen, beim Spaziergang neue Gedanken fassen: Wie die Tourismusseelsorge Urlauber dabei unterstützen will, die Maske des Alltags abzulegen. Eine Sommerbilanz.

Uber will weltweit rund 3.300 Arbeitsplätze streichen. Besonders Führungskräfte sollen von dem Konzernumbau betroffen sein, während Mittel unter anderem in Fahrdienste, Essenslieferungen und Robotaxis fließen sollen.

Zwei Küsten, viele Seen, sattes Grün und sanfte Hügel. Nicht zu heiß und nur manchmal nass. Schleswig-Holstein gefällt Urlaubern. Doch ein Selbstgänger ist das nicht, wie die Halbjahresbilanz zeigt.

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.