Gen Z steht auf All-inclusive

| Tourismus Tourismus

All-inclusive im Aufschwung: 21 Prozent der Deutschen geben in einer Expedia-Umfrage an, dass sich ihre Meinung zu All-inclusive-Urlauben in den vergangenen zwölf Monaten zum Positiven geändert hat. 44 Prozent bestätigen, dass sie Hotels mit entsprechender Verpflegungsart präferieren.

Dabei sind nicht etwa Familien die treibende Kraft hinter dem Trend. Es ist vielmehr die junge Generation Z, die zunehmend Gefallen an All-inclusive-Angeboten findet. 30 Prozent bestätigen in der Expedia-Umfrage, dass sie jetzt ein positiveres Bild von All-inclusive-Hotels haben als noch im vergangenen Jahr. 61 Prozent der Gen Z bevorzugen All-inclusive-Hotels gegenüber anderen Unterkunftsarten.

Luxus inklusive

49 Prozent der Gen Z entscheiden sich für ein All-inclusive-Angebot, weil damit die Suche nach Restaurants am Urlaubsort entfällt. 42 Prozent nennen das geringe Stresspotenzial als Hauptgrund für die Wahl eines Hotels mit All-inclusive-Option. Für 41 Prozent ist ein All-inclusive-Urlaub auch eine besondere Art von Luxus.

"Der Gen Z geht es weniger ums Sparen", sagt Expedia-Sprecherin Susanne Dopp. "Nur 18 Prozent denken, dass All-inclusive-Hotels günstiger als andere Unterkunftsarten sind. Es ist eher das Rundum-Sorglos-Paket aus Erholung, Service und gutem Essen, das junge Menschen anspricht. Für sie ist Luxus der Komfort, den ein All-inclusive-Urlaub mit sich bringt."

All-inclusive erobert Fernstrecke

Mit dem anstehenden Generationenwechsel verschieben sich womöglich sogar die Präferenzen für Reiseziele. Schon jetzt zeigen die Expedia-Daten, dass die Fernstrecke bei All-inclusive-Reisenden an Beliebtheit gewinnt. Expedia verzeichnet in diesem Sommer 65 Prozent mehr Suchanfragen für Übernachtungen in All-inclusive-Hotels im mexikanischen Cancún als im Juni, Juli und August des vergangenen Jahres, 30 Prozent mehr Suchanfragen für Mauritius und ein Plus von 20 Prozent für Sansibar.

Abseits der Fernstrecke liegen bei All-inclusive-Reisenden diesen Sommer auch die griechische Insel Zakynthos (+55%), Zypern (+35%) und Sardinien (+25%) im Trend.

Die klassischen All-inclusive-Reiseziele führen die Beliebtheitsskala jedoch weiterhin an. Dazu gehören Antalya, Dalaman und Bodrum in der Türkei, Mallorca, die griechischen Inseln Kreta und Rhodos sowie Hurghada in Ägypten.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.

Ein Tag früher ankommen als gebucht, das hört sich erst mal gut an. Doch es ist auch eine zusätzliche Hotelnacht. Ob eine Fluggesellschaft dafür aufkommen muss, hat ein Gericht in Bayern beschäftigt.

Die USA stehen mit jährlichen Ausgaben von über 395 Milliarden US-Dollar an der Spitze des globalen Geschäftsreisemarktes, während Deutschland die führende Position in Europa einnimmt. Die Branche sichert allein in den Vereinigten Staaten rund sechs Millionen Arbeitsplätze.

Sylt kündigt für die Saison 2026 neue Verkehrsverbindungen, Veranstaltungen, Ausstellungen und Gastronomieprojekte an. Laut Mitteilung reichen die Neuerungen von Bahn- und Flugangeboten bis zu neuen Restaurants und Freizeitprojekten.

Der Reisekonzern TUI reagiert auf die hohe Nachfrage nach Urlauben in Südeuropa und bietet im April zusätzliche Flüge nach Spanien und Griechenland an. Damit stehen Reisenden ab fünf deutschen Flughäfen rund 10.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung.

Anfang März ist der neu gestaltete Internetauftritt des bundesweiten Kennzeichnungs- und Informationssystems „Reisen für Alle“ vorgestellt worden. Nach Angaben der Verantwortlichen richtet sich die überarbeitete Website sowohl an touristische Betriebe als auch an Reisende.

Der deutsche Reisemarkt erreicht mit 87,9 Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord. Während die Reisedauer leicht sinkt, gewinnen Fernreisen, Kreuzfahrten und Flugreisen laut aktuellen Daten des Deutschen Reiseverbandes weiter an Bedeutung.

Die Deutschen haben 2025 so viel Geld für Urlaub ausgegeben wie nie zuvor. Neue Daten des Deutschen Reiseverbandes zeigen steigende Umsätze, mehr Fernreisen und eine wachsende Nachfrage im Kreuzfahrtmarkt.