Hälfte der Firmen macht wieder Dienstreisen

| Tourismus Tourismus

Etwa die Hälfte der weltweiten Firmen lassen ihre Mitarbeiter trotz der noch anhaltenden Coronavirus-Pandemie wieder Geschäftsreisen unternehmen. Jedoch gibt es dabei immer noch Einschränkungen, vor allem was die Zahl der Exkursionen angeht. Das ergibt eine Umfrage des Reiseunternehmens FCM Travel Solutions

"Risiken neu kalkulieren"

"Die Geschäftsreisen wieder zu starten, erfordert einen vielschichtigen Ansatz, mit dem alle Betroffenen einverstanden sind. Das Virus hat die Schwächen des Ökosystems von Dienstreisen offenbart. Aber Firmen arbeiten mit Reiseveranstaltern hart daran, die Risiken neu zu kalkulieren. Es muss jetzt neue Standards bei Business-Trips geben", erklärt Bertrand Saillet, Managing Director in Asien bei FCM Travel Solutions.

Für die Studie haben die Analysten 250 Führungskräfte von internationalen Unternehmen befragt. Die Hälfte von ihnen haben entweder Mitarbeiter, die jetzt schon wieder reisen oder für die Zukunft bereits Trips geplant haben. Jedoch wird es deutlich weniger Geschäftsreisen geben als vor der Pandemie, nur etwa ein Viertel der Unternehmen will 2021 wieder zum alten Status quo zurückkehren.

Richtlinien anpassen

Vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie haben die Mitarbeiter der Unternehmen pro Jahr durchschnittlich sechs bis acht Dienstreisen unternommen. Zumindest bis 2023 wird diese Zahl bei drei bis vier Exkursionen liegen. Ein Großteil der Firmen denkt auch darüber nach, die eigenen Richtlinien für Geschäftsreisen anzupassen, damit sie die Risiken einer Erkrankung miteinbeziehen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.