Häufige Geschäftsreisen machen dick

| Tourismus Tourismus

Harvard Business Review hat den Zusammenhang zwischen Geschäftsreisen und chronischen Erkrankungen untersucht. Dabei fanden sie eine starke Wechselwirkung zwischen der Häufigkeit von Geschäftsreisen und einem breiten Spektrum physischer und psychischer Beschwerden. 

Demnach haben Geschäftsreisende, die 14 oder mehr Nächte pro Monat außerhalb der eigenen vier Wände verbrachten, einen signifikant höheren Body-Mass-Index als die Reisenden, die lediglich eine bis sechs Nächte unterwegs waren. Darüber hinaus klagten sie häufiger über folgende Beschwerden: schlechte gesundheitliche Selbsteinschätzung, Angstzustände, Depression und Alkoholabhängigkeit. Zudem machten sie weniger Sport, rauchten häufiger und schliefen schlechter. Geschäftsreisende, die sogar 21 oder mehr Tage pro Monat unterwegs sind, sind laut Untersuchung deutlich häufiger übergewichtig. Diese Gruppe der Vielreisenden wies zudem einen höheren Blutdruck und Probleme beim Cholesterin auf. 

Nur zwölf Prozent der Mitarbeiter sind jedoch 14 oder mehr Nächte im Monat unterwegs. Laut Untersuchung sei die Häufung der gesundheitlichen Probleme dennoch beunruhigend. Und das nicht nur für den Reisenden, sondern natürlich auch für die Unternehmen. Physische und psychische Gesundheitsprobleme wie Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Rauchen, Depressionen, Angstgefühle, Schlafstörungen und Alkoholabhängigkeit könnten demnach auch zu höheren Kosten für die Arbeitgeber führen. Sei es nun durch eine verminderte Produktivität oder erhöhte Fehlzeiten.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.