Hapimag eröffnet Coworking Space für Start-ups am Hauptsitz

| Tourismus Tourismus

Der Schweizer Ferienanbieter Hapimag möchte den Wissensaustausch zwischen Start-ups, Unternehmen und Ausbildungsinstitutionen fördern und eröffnet deshalb einen Coworking Space am Hauptsitz in Steinhausen mit rund 230 Quadratmetern. Gemeinsam soll nun an innovativen Projekten gearbeitet werden, um langfristig einen Mehrwert für alle Beteiligten zu schaffen, so das Unternehmen. 

CEO Hassan Kadbi: “Als etablierter Anbieter in der Tourismusbranche können wir Start-ups Zugang zu einem internationalen Markt bieten, damit sie ihre Produkte schnell testen und weiterentwickeln können. Auf der anderen Seite profitieren wir von technischem Know-how und können für unsere Community innovative Zusatzangebote schaffen.”

Erste Kooperationen mit Start-ups wurden bereits eingegangen und weitere sind in Planung. Unter anderem arbeitet Hapimag mit folgenden Unternehmen zusammen:

  • RoomPriceGenie: intelligente Preis-Automatisierungen für Hotels
     
  • Prognolite: Prognosen für den Ressourcen-Einsatz in Restaurants – abhängig von Wetter, Events, Feiertagen etc.
     
  • TheTripBoutique: persönliche digitale Reiseberatung – individualisierte Empfehlungen, wie man eine Stadt am besten erleben kann

Ari Andricopoulos, CEO und Co-Founder von RoomPriceGenie, ist Start-up-Partner von Hapimag und mit seinem Team aktiver Nutzer des neuen Coworking Space: "Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Hapimag. Das innovative und zukunftsorientierte Unternehmen ist ein großartiger Partner für ein Start-up. Das Büro ist ideal, die Leute sind sehr nett und am Freitag nach Feierabend trifft man sich auf der Terrasse zum Bier und Wochenausklang – fünf Sterne."

Hapimag unterstützt “Tourism By Tomorrow”

Seit Anfang des Jahres ist Hapimag zudem Industriepartner des Projekts “Tourism By Tomorrow” des World Tourism Forum Lucerne (WTFL). Dieses hat zum Ziel, in der Zentralschweiz einen Tourismus-Innovations-Hub auszubauen, welcher einen regelmäßigen Austausch mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ermöglicht.

Zusammen mit dem WTFL lädt Hapimag am 27. November 2019 in seinem Coworking Space zum ersten “Tourism By Tomorrow – On Tour”-Event ein. Dieses Projekt wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO gefördert. Mit Kunden, Partnern und Start-ups wird der Anlass zum interessanten und kurzweiligen Austausch, während drei innovative Start-ups ihre Unternehmenskonzepte in attraktivster Weise präsentieren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In allen Bundesländern sind Sommerferien, und in Mecklenburg-Vorpommern sind Tausende Urlauber unterwegs. Die landeseigene MV Tourismus GmbH zieht eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Hauptsaison - mit ein paar Wolken am Ferienhimmel.

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.