Hessen unterstützt Sanierung von Kloster Eberbach mit 56 Millionen Euro

| Tourismus Tourismus

Für die Sanierung und den Unterhalt des weltberühmten Klosters Eberbach im Rheingau hat das Land Hessen weitere finanzielle Hilfen in Aussicht gestellt. Bis zum Jahr 2030 sollen 56 Millionen Euro fließen, kündigte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Samstag in Wiesbaden an. 

«Damit wird eine angemessene und schonende Nutzung der Anlage gewährleistet und der Ausbau des touristischen Angebotes unterstützt», begründete die Ministerin die Entscheidung.

Das zusätzliche Geld ist nach Angaben der gemeinnützigen Stiftung Kloster Eberbach und des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen nötig, weil einzelne Sanierungsmaßnahmen deutlich teurer werden als ursprünglich geplant. Unter anderem wird derzeit die Basilika der ehemaligen Zisterzienserabtei komplett renoviert. Etliche Gebäude des fast 900 Jahre alten Anwesens bekommen zudem neue Heizungs-, Elektro- und Lüftungsanlagen.

In den historischen Räumen finden zahlreiche Veranstaltungen statt, darunter Konzerte des Rheingau Musik Festivals. Bekannt wurde das Kloster als Drehort für den Filmklassiker «Der Name der Rose» mit Sean Connery. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und Aldiana setzen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2026 fort. Im September findet die traditionelle Ehrung der erfolgreichsten deutschen Olympia- und Paralympics-Teilnehmer im ägyptischen Aldiana Club Naga Bay statt.

Mit mehreren Neuheiten startet der Europa-Park in Rust in die neue Saison. Ein neuer Themenbereich sowie neue gastronomische Angebote winken Besucherinnen und Besuchern zum offiziellen Saisonstart am 28. März.

Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen am Bodensee: Ab Samstag soll die Marienschlucht wieder begehbar sein. Was Familien, Wanderer und Naturliebhaber dort erwartet.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH entwickelt ein dezentrales Hotelkonzept, das bestehende Dorfstrukturen nutzt und Leerstände reduzieren soll. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt verzichtet auf Neubauten und integriert lokale Betriebe in die touristische Wertschöpfung.

Die Schweiz plant eine zusätzliche Gebühr für Autofahrer, die das Land nur durchqueren. Das Parlament hat einer entsprechenden Transitabgabe für ausländische Reisende zugestimmt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung der Transitgebühr steht derzeit noch nicht fest.

Der Nahost-Krieg bringt Bewegung in den Reisemarkt: Urlauber meiden einzelne Regionen, wählen andere Ziele und müssen sich womöglich auf steigende Preise einstellen.

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.