Hohe Preise und Nachfrage: Sixt erhöht Prognose deutlich

| Tourismus Tourismus

Hohe Preise, boomende Nachfrage und der starke Dollar lassen die Kasse beim Autovermieter Sixt klingeln. Das Unternehmen hob am Mittwoch seine Prognose für das laufende Jahr deutlich an. Laut Mitteilung rechnet Sixt nun mit einem Umsatz von 2,8 bis 3,1 Milliarden Euro. Bisher hatte die Voraussage bei «deutlich über» 2,28 Milliarden gelegen. Beim Gewinn vor Steuern geht Sixt nun von 500 bis 550 Millionen Euro aus. Die alte Vorhersage lag beim oberen Ende der Spanne von 380 bis 480 Millionen.

Als Gründe für die Prognoseanhebung nannte Sixt neben dem gestiegenen Dollarkurs einen starken August und die sich abzeichnenden Entwicklung im September. Insbesondere in Europa und den USA habe die Nachfrage deutlich über den Erwartungen gelegen. Zudem lägen die Marktpreise noch über den «historisch hohen Vorjahreswerten».

Mietwagen sind in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden. Als Treiber gelten Flottenverkleinerungen im Zuge der Corona-Pandemie sowie die Lieferschwierigkeiten der Autoindustrie durch Teilemangel und Chipkrise. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.

Airbnb und die Tripadvisor Group kooperieren bei Touren, Aktivitäten und Attraktionen. Noch 2026 soll eine Auswahl aus dem Bestand von mehr als 425.000 Erlebnissen der Tripadvisor Group über Airbnb buchbar werden.

Wer verreist, lässt mehr zurück als den Arbeitsalltag. Das zeigt eine repräsentative Befragung von HolidayCheck. 86 Prozent der Befragten fassen während einer Reise konkrete Vorsätze für die Zeit danach. Besonders häufig geht es dabei um Erholung und Selbstfürsorge.

Der deutsche Incoming-Tourismus kann in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 trotz schwieriger Marktbedingungen Zugewinne erzielen. In der zweiten Jahreshälfte ist nach Einschätzung der Deutschen Zentrale für Tourismus weiteres Wachstum möglich.

Stark riechendes Essen, Videos ohne Kopfhörer und Selfie-Aktionen am Fenster: Für viele Flugreisende bedeuten nicht erst mögliche Flugverspätungen Stress, sondern auch das Verhalten der Mitreisenden an Bord, so eine neue Umfrage im Auftrag von Booking.com.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Juni 2,9 Prozent weniger Übernachtungen verbucht als ein Jahr zuvor. Im gesamten ersten Halbjahr 2026 wurde mit 223,8 Millionen Übernachtungen dennoch ein neuer Höchststand für diesen Zeitraum erreicht.

Die Bahn registrierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 989 Übergriffe auf Mitarbeiter und reagiert mit der Einführung von Tonaufzeichnungen bei Bodycams sowie verstärkten Schutzmaßnahmen.

Die Heinz Sielmann Stiftung und der Deutsche Wanderverband haben die Wahl zum Naturwunder des Jahres 2026 gestartet. Bis Ende September stehen neun Naturschauplätze aus sieben Bundesländern zur Online-Abstimmung.

In allen Bundesländern sind Sommerferien, und in Mecklenburg-Vorpommern sind Tausende Urlauber unterwegs. Die landeseigene MV Tourismus GmbH zieht eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Hauptsaison - mit ein paar Wolken am Ferienhimmel.