Jury für EcoTrophea 2025 steht fest

| Tourismus Tourismus

Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat die Jury für die diesjährige EcoTrophea bekannt gegeben. Der internationale Preis, der seit 1987 für Umweltschutz und soziale Verantwortung im Tourismus vergeben wird, widmet sich 2025 schwerpunktmäßig dem Thema Biodiversität. Der Schutz sensibler Ökosysteme und der Erhalt der biologischen Vielfalt sind dabei zentrale Anliegen.

Zusammensetzung der Jury

Die Jury setzt sich aus Vertretern von Unternehmen, Universitäten, Organisationen sowie des DRV-Nachhaltigkeitsausschusses zusammen. Den Vorsitz führt Prof. Dr. Harald Zeiss, Vorsitzender des DRV-Ausschusses Nachhaltigkeit und Professor an der Hochschule Harz.

Weitere Mitglieder der Jury sind (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Dr. Claudia Behlert, Tierärztin und Director bei Daktari Travel

  • Florian Käufer, Geschäftsführer von TFC Airlebnis

  • Inga Meese, Geschäftsführerin von Futouris

  • Laura Steden, Director Corporate Responsibility der DERTOUR Group

  • Martina von Münchhausen, Senior Programme Officer Sustainable Tourism beim WWF Deutschland

Bewerbung und Kriterien

Für die EcoTrophea können sich alle bewerben, die Projekte oder Lösungen erfolgreich umgesetzt oder abgeschlossen haben, die dem Schutz von Lebensräumen, der Stärkung der Artenvielfalt oder der Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks touristischer Aktivitäten dienen. Idealerweise sollten die Konzepte übertragbar sein und zur Nachahmung in anderen Regionen, Unternehmen oder Organisationen anregen.

Die Auszeichnung würdigt insbesondere Pionierleistungen, die nicht nur Natur und Umwelt zugutekommen, sondern auch sozialen und wirtschaftlichen Mehrwert schaffen.

Bewerbungen können über die Webseite des DRV im Bereich Nachhaltigkeit eingereicht werden, sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache. Die Bewerbungsfrist für die EcoTrophea 2025 endet am 28. August. Die Preisverleihung findet während des DRV-Hauptstadtkongresses am 9. Oktober in Berlin statt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Rheinkirmes in Düsseldorf feiert mit Start in die Kirmessaison 125 Jahre Jubiläum auf der Rheinwiese. Das Volksfest bietet immer noch Neuheiten: Der Veranstalter verspricht in diesem Jahr rund 30 neue Angebote.

Vom Meeresrauschen in den Schlaf gewiegt werden und morgens den Sonnenaufgang über der See beobachten: Schlafstrandkörbe sind beliebt. Über eine Erfolgsgeschichte aus dem Norden.

Eine aktuelle Analyse untersucht die Beliebtheit von 30 Alpendestinationen anhand von Instagram-Followerzahlen und Gastronomiebewertungen. Die Ergebnisse zeigen regionale Unterschiede in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.

Eine Umfrage unter Ferienhausvermietern zeigt, dass neben klassischen Verboten auch kurios anmutende Regeln existieren. Diese spezifischen Vorgaben sollen meist die Unterkunft vor Schäden bewahren und den Aufenthalt für alle Gäste sichern.

Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt, sollte vorher genau hinschauen.

Der Wildes-Wasser-Weg in Bodenmais ist zum schönsten Wanderweg Deutschlands 2026 in der Kategorie Tagestouren gewählt worden. Insgesamt beteiligten sich über 52.000 Personen an der Abstimmung des Wandermagazins.

Das Statistische Bundesamt registriert für das erste Halbjahr 2026 gestiegene Preise für Flugtickets und Pauschalreisen. Dabei zeigen sich je nach Destination teils deutliche regionale Unterschiede bei den Kosten.

Die anhaltende Trockenheit im Hochsommer lässt die Pegelstände des Rheins in Hessen und Rheinland-Pfalz fallen und fallen - für Kabinenschiffe könnte es demnächst eng werden.

Ein aktueller Bericht offenbart wachsende Unterschiede im Reiseverhalten europäischer Nationen. Während Reisende in Deutschland ihre Ausgaben pro Trip erhöhen, setzen britische Urlauber auf eine höhere Frequenz.

Der Deutsche Tourismusverband hat seinen Praxisleitfaden für nachhaltigen Tourismus aktualisiert. Eine Studie zeigt gleichzeitig, dass zwar ein hohes Bewusstsein herrscht, aber oft personelle und finanzielle Kapazitäten fehlen.