Mehr als 70.000 Besucher bei Auftakt der Reisemesse CMT in Stuttgart

| Tourismus Tourismus

Mit einem großen Besucherandrang ist am Wochenende die Reisemesse CMT in Stuttgart gestartet. Rund 71.000 Besucherinnen und Besucher strömten durch die Messehallen - etwas mehr als vergangenes Jahr zum Auftakt, sagte ein Sprecher auf Anfrage. 2024 seien es rund 70.000 Besucher an den ersten beiden Tagen gewesen. Die Stimmung sei überwältigend. 

Der Sprecher sagte, dass die Leute nicht nur zum Anschauen kämen, sondern sie auch Reisemobile und Wohnwagen kauften und Reisen buchten - trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Die CMT sei Trendbarometer der Branche.

1200 Reisemobile

Bei der nach eigenen Angaben weltgrößten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit sind in diesem Jahr fast 1.600 Aussteller vertreten. Die Messe läuft bis zum 26. Januar. Neben Reisemobilen präsentieren sich auch zahlreiche Reiseziele - darunter das diesjährige Partnerland Indien und die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz. Auf der Tochtermesse Fahrrad- und Wanderreisen (18. bis 20. Januar) geht es unter anderem um innovatives Zubehör, E-Bikes und Touren. Rund 1000 Testfahrten seien an den ersten zwei Messetagen auf dem umzäunten Hallenbereich gezählt worden.

Ein Schwerpunkt der CMT liegt auf dem Thema Caravaning, das vor allem während der Corona-Pandemie Hochkonjunktur hatte. Besucher können sich rund 1.200 Reisemobile ansehen - vom Van über das voll ausgestattete Luxusmobil hin zum Expeditionsfahrzeug für jedes Gelände.

In diesem Jahr kommen auch Menschen auf ihre Kosten, die ein Fahrzeug selbst zu einem Camper umbauen möchte. Auf der Tochtermesse Selbstausbau (23. bis 26. Januar) dreht sich alles um den eigenen Fahrzeugumbau - und damit unter anderem um Batterien, Dämmmaterialien und Werkzeuge. 

Messe mit Zehntausenden Besuchern

Die CMT (Caravan - Motor - Touristik) gibt es seit 1968. Im Jahr 2020 stellte die Publikumsmesse mit rund 300.000 Besucherinnen und Besuchern einen Rekord auf. Im vergangenen Jahr hatten mehr als 234.000 Menschen die CMT besucht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.