Mehr Sicherheit in den Seebädern 

| Tourismus Tourismus

Für einen sorgenfreien Aufenthalt werden in diesem Jahr neben den Strandvögten und dem Bäderdienst der Polizei auch Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) in den Seebädern Warnemünde und Markgrafenheide verstärkt eingesetzt. Der KOD übernimmt Aufgaben der Strandvögte für einen sicheren Urlaub an der Ostsee.

„Wir sind sehr froh, dass wir wieder Gäste und Urlauber aus ganz Deutschland in Rostock und Warnemünde begrüßen dürfen. Jetzt gilt es, das richtige Maß zwischen weitgehend ungetrübter Urlaubsfreude und dem Verantwortungsbewusstsein für die Gesundheit aller zu finden. Um dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Urlauber und auch Einheimischen gerecht zu werden, sensibilisieren in diesem Jahr Strandvögte, KOD und Bäderpolizei gemeinsam unsere Gäste für die Strand- und Abstandsregeln“, erläuterte Tourismusdirektor Matthias Fromm.

Kommunaler Ordnungsdienst unterstützt

Die Strandvögte des Sicherheitsdienstes JM Security werden in diesem Sommer durch vier Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) unterstützt, um hoheitliche Rechte der aktuellen Verordnungen durchsetzen zu können. Andreas Bechmann vom KOD fasst die Befugnisse so zusammen: „Unsere Mitarbeiter haben das Recht, bei Verstößen Maßnahmen zu ergreifen, diese zu protokollieren und die zuständigen Ämter zu informieren. Dadurch soll auch das Nachverfolgen von möglichen Infektionsketten erleichtert werden. Dies erfolgt natürlich mit Augenmaß und es wird auf das Verständnis der Gäste gesetzt.“

Die Strandvögte und auch der Ordnungsdienst pflegen einen engen Austausch mit der Bäderpolizei, um die Sicherheit in den Seebädern besonders in diesem Jahr zu gewährleisten. Stefan Damrath, Leiter des Polizeireviers Rostock-Lichtenhagen, betont die gute Zusammenarbeit: „Wir stimmen uns seit Jahren gut mit den Strandvögten ab, sehen uns aber in diesem Sommer auch besonderen Herausforderungen gegenüber. Deshalb freuen wir uns, dass der KOD mit seinen erweiterten Rechten uns und die Strandvögte unterstützen wird.“

"Erhöhte Präsenz unerlässlich"

Auch der Dierkower Revierleiter Torsten Sprotte, der auch für die Polizeistation Markgrafenheide zuständig ist, begrüßt die Unterstützung durch das Ordnungsamt: „Die gewachsene Zusammenarbeit mit allen Sicherheitspartnern werden wir in diesem Jahr nochmals intensivieren, um auf die Besonderheiten der diesjährigen Bädersaison vorbereitet zu sein. Das positive Sicherheitsempfinden für alle Urlauber, Tagesgäste und Bewohner der Hansestadt Rostock soll spürbar gestärkt werden. Dies macht eine erhöhte Präsenz in den Seebädern unerlässlich, die nur gemeinsam leistbar ist.“

Der Bäderdienst der Polizei sorgt seit Jahren für die Sicherheit der Urlauber in den Seebädern. Die Beamten stehen den Gästen zudem als zusätzliche Ansprechpartner zur Verfügung. In diesem Jahr werden sie zum Schutz der Urlauber und auch der Einheimischen verstärkt auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln achten.

Matthias Fromm ist es wichtig, um Verständnis bei den Gästen zu werben: „Wir dürfen die Lockerungen im Tourismus nicht durch einen nachlässigen Umgang mit der nach wie vor bestehenden Ansteckungsgefahr durch COVID-19 aufs Spiel setzen. Jeder sollte achtsam und solidarisch sein und den Hinweisen der Strandvögte, der Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Bäderpolizei folgen. An dieser Stelle danke ich allen, die sich mit uns gemeinsam für einen unbeschwerten Urlaub an der Ostsee engagieren!“

An jedem Strandaufgang informiert eine zusätzliche Beschilderung über die geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Detaillierte Strandregeln für die Seebäder sind auf dem Stadtportal unter www.rostock.de/Strand zu finden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Acht Schiffe sind bei den Kreuzfahrt Guide Awards 2026 ausgezeichnet worden. Der Sonderpreis geht an die Hamburger Reederei Sea Cloud Cruises. Mehr als 100 Vertreter der Kreuzfahrtbranche kamen zur Preisverleihung in den Altonaer Kaispeicher.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Juli 2026 58,4 Millionen Übernachtungen verbucht. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch von Januar bis Juli lagen die Übernachtungszahlen über dem Vorjahresniveau.

In Schweden sorgt eine Hütte mit Lärm-Limit für Aufsehen. Die PR-Aktion von Touristikern will auf die Dauerbeschallung des Alltags aufmerksam machen. Ist ruhiges Reisen der Schlüssel zum Abschalten?

Weniger USA-Reisen: In Deutschland und der Schweiz gehen die Buchungen deutlich zurück. An welcher Stelle die USA bei den beliebtesten Fernreisezielen in diesem Jahr voraussichtlich stehen werden.

Zum Oktoberfest erwartet die Bahn pro Tag etwa 100.000 Fahrgäste zusätzlich in München. Doch am Hauptbahnhof herrscht wegen Bauarbeiten ohnehin Platzmangel. Wie dieses Problem gelöst werden soll.

Der deutsche Sommer fand bei Airbnb vor allem in der Natur statt: Mehr als zwei Drittel (67,9 Prozent) der Buchungen in Deutschland entfielen im Sommer 2026 auf ländliche Regionen.

München führt ein Ranking von Fit Reisen zu 177 deutschen Reisezielen an. Auffällig schneiden mehrere kleinere Orte ab: Rottach-Egern und Ofterschwang erreichen die Plätze drei und vier, Bergisch Gladbach und Deidesheim folgen auf den Rängen fünf und sechs.

Die Züge der Deutschen Bahn waren im August zwar etwas pünktlicher unterwegs als zuletzt. Doch wetterbedingte Störungen bei Anlagen führten erneut zu erheblichen Verzögerungen für Fahrgäste.

Im Strandkorb über Sorgen sprechen, beim Spaziergang neue Gedanken fassen: Wie die Tourismusseelsorge Urlauber dabei unterstützen will, die Maske des Alltags abzulegen. Eine Sommerbilanz.

Uber will weltweit rund 3.300 Arbeitsplätze streichen. Besonders Führungskräfte sollen von dem Konzernumbau betroffen sein, während Mittel unter anderem in Fahrdienste, Essenslieferungen und Robotaxis fließen sollen.