Menschenleere Touristenziele: Thüringer Tourismus setzt auf soziale Netzwerke

| Tourismus Tourismus

Mit Bildern aus den menschenleeren Tourismuseinrichtungen des Landes will die Thüringer Tourismus GmbH (TTG) in den sozialen Netzwerken die Zeit des Teil-Lockdowns überbrücken. Dazu werde die Frage geklärt, was dort vor sich geht, wenn keine Gäste kommen dürfen, teilte die touristische Landesmarketingorganisation am Montag mit. Die Aktion «Ohne Euch ist's still» soll an die Initiative von Kunst- und Kulturschaffenden erinnern, die unter dem Titel «Ohne uns wird's still» auf die schwierige Lage der Branche in der Corona-Krise aufmerksam machen soll.

«Mit den coronabedingten Einschränkungen erleben wir im Thüringen Tourismus nun erneut eine Zeit, die viel Unsicherheit und Ungewissheit mit sich bringt», sagte TTG-Geschäftsführer Franz Hofmann. «Jetzt ist leider nicht die Zeit für Reiseplanungen. Aus diesem Grund verleihen wir Thüringer Touristikern eine Stimme und senden Botschaften an die Urlauber, für die sie in Krisenzeiten wie diesen empfänglich sind.»

Mit dem bundesweiten Teil-Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Seuche geht im November die weitgehende Schließung von Gastronomie, aber auch Kultur- und Freizeitangeboten einher. Die Pandemie und die damit verbundenen Anti-Corona-Maßnahmen haben dem Thüringer Tourismus dieses Jahr bereits heftige Einbrüche eingebrockt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.