Meta startet KI-Agent Muse mit Reisebuchungen

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Meta hat mit Muse einen persönlichen KI-Agenten gestartet, der Aufgaben selbstständig ausführen und unter anderem Reisen buchen kann. Der Dienst werde zunächst in den USA für iOS, Android und über muse.ai ausgerollt. Für Flugbuchungen arbeitet Meta mit dem britischen Reisetechnologieanbieter Duffel zusammen.

Über die Integration könnten Nutzer Flüge suchen, Preise und Optionen vergleichen, Buchungen vornehmen und Reisen verwalten. Duffel stelle dafür Live-Inventar und aktuelle Preise von mehr als 500 Fluggesellschaften bereit. Nach Angaben von PhocusWire übernimmt Duffel bei Buchungen über diese Schnittstelle auch die Ausstellung sowie die Unterstützung nach der Buchung.

Muse kann Reisen suchen buchen und anschließend verwalten

Muse ist nach Angaben von Meta darauf ausgelegt, nicht nur Fragen zu beantworten, sondern Aufgaben im Auftrag des Nutzers auszuführen. Der Agent könne dafür einen eigenen Browser verwenden, Formulare ausfüllen und Transaktionen durchführen. Auch länger laufende Aufgaben könnten fortgesetzt werden, wenn die Anwendung geschlossen sei.

Bei Flugreisen kann Muse auf die Systeme von Duffel zugreifen. Nutzer geben Reiseziel, Zeitraum und Anforderungen an. Anschließend könne der Agent verfügbare Flüge und Preise vergleichen. Neben Buchungen seien über die Integration unter anderem Tarifprüfungen, Stornierungen und Prozesse bei Flugstörungen möglich. Duffel biete zudem Unterstützung durch Mitarbeiter rund um die Uhr an.

Alternativ könne Muse Flüge direkt auf den Internetseiten von Fluggesellschaften buchen. PhocusWire berichtet, dass der Agent dafür seinen Browser nutze und den Nutzer bei erforderlichen Anmeldungen oder Freigaben einbeziehe. Auch Vielfliegerinformationen könne Muse hinterlegen.

Hotelbuchungen laufen bislang anders als Buchungen von Flügen

Bei Hotels besteht nach den vorliegenden Berichten bislang keine vergleichbare Duffel-Integration. Ein Bericht über einen Test von Muse beschreibt, dass der Agent für Hotels den offenen Internetzugang nutze und dort veröffentlichte Angebote auf Verbraucher-Webseiten vergleiche.

PhocusWire berichtet ebenfalls, dass die Duffel-Integration derzeit auf Flüge beschränkt sei. Unterkünfte sollten nach Angaben von Duffel-Chef Steve Domin künftig hinzukommen.

Stripe wickelt Zahlungen nach Freigabe durch Nutzer ab

Für Zahlungen kann Muse Link von Stripe verwenden. Nach Angaben von Meta prüfe der Agent vor sensiblen Aktionen wie dem Versand einer E-Mail oder einem Kauf zunächst die Zustimmung des Nutzers. Bei Zahlungen über Link werde eine einmal verwendbare virtuelle Karte erzeugt, sodass die eigentlichen Kartendaten nicht an die jeweilige Internetseite weitergegeben würden.

Meta erklärt zudem, Muse laufe in einer eigenen Muse Secure VM, einer virtuellen Maschine in der Cloud. Nutzer könnten bestimmen, auf welche verbundenen Anwendungen der Agent zugreifen dürfe. Muse habe nach Unternehmensangaben keinen Einblick in Passwörter oder Zahlungsmittel und zeige ein Protokoll der ausgeführten und geplanten Aktionen an.

Muse ist zunächst in den USA verfügbar. Meta bietet den Dienst nach eigenen Angaben mit einem kostenlosen Nutzungskontingent an. Nach dessen Ausschöpfung könnten Nutzer ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen oder warten, bis das kostenlose Kontingent erneuert werde.Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


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