Millioneninvestition für Wiederbelebung des Dresdner Fernsehturms beschlossen

| Tourismus Tourismus

[Foto von Steffen Müller - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org/w/index.php]

Der Dresdner Stadtrat hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag den Weg für die Sanierung des seit 1991 geschlossenen Fernsehturms geebnet. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Angaben der Stadt berichtet, stellt die Landeshauptstadt rund 7,9 Millionen Euro für die Revitalisierung des Bauwerks sowie des umliegenden Areals bereit. Diese Summe ist laut Stadtverwaltung die Voraussetzung, um ein Gesamtinvestitionsvolumen von 25,6 Millionen Euro zu erreichen. Nach Informationen aus der Beschlussvorlage wird die Finanzierung zur Hälfte durch Bundesfördermittel gedeckt, während die verbleibenden Mittel vom Freistaat Sachsen und aus dem städtischen Haushalt stammen.

Gastronomie und Aussichtsplattform als historische Anziehungspunkte

Das in den 1960er Jahren errichtete und unter Denkmalschutz stehende Bauwerk verfügte in einer Höhe von 145 Metern über ein Restaurant sowie eine darüber liegende freie Aussichtsplattform. Nach Angaben der Stadtverwaltung verzeichnete der rund 250 Meter hohe Turm bis zu seiner Schließung vor 35 Jahren jährlich etwa 200.000 Besucher. Das Ziel der jetzigen Investitionen ist die Wiederherstellung der öffentlichen Nutzung des Wahrzeichens. Ein bereits feststehender Betreiber beabsichtigt, den Turm künftig mit digitaler Technik auszustatten und als Erlebniswelt zu führen.

Infrastrukturmaßnahmen und zeitliche Planung

Von den städtischen Mitteln fließen rund 5,1 Millionen Euro direkt in die Sanierung des Turmgebäudes. Weitere zwei Millionen Euro sind nach Auskunft der Stadt für die Erschließung vorgesehen, wozu insbesondere der Bau eines Parkplatzes und neuer Wege zählt. Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) erklärte, dass er eine Rückkehr zum regulären Besucherbetrieb im Jahr 2030 für denkbar halte. Damit würde das ehemals beliebte Ausflugsziel nach dann fast vier Jahrzehnten Leerstand wieder für den Tourismus zugänglich gemacht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zugfahrten ins Ausland werden bei Reisenden beliebter. Die Bahn will davon profitieren und stärkt gerade im Sommer ihr Programm. Bei manchen Verbindungen in Metropolen gibt es aber noch hohe Hürden.

Die Tripadvisor Group hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatzrückgang von 4 Prozent gemeldet. Wachstum verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben vor allem im Bereich Experiences sowie bei der Restaurantplattform TheFork.

Deutschland bleibt laut aktuellen Marktdaten das weltweit wichtigste Ziel für internationale Geschäftsreisen. Während klassische Geschäftsreisen zurückgehen, bleiben Veranstaltungen und Bleisure-Reisen auf stabilem Niveau.

Eine aktuelle Erhebung des Portals Holidu prognostiziert für die Saison 2026 eine hohe Auslastung bei Ferienhäusern an den deutschen Küsten bei weitgehend stabilen Mietpreisen. Insbesondere an der Nordsee planen Urlauber ihren Aufenthalt langfristig.

Nach mehreren Hantavirus-Fällen und drei Todesopfern darf das Kreuzfahrtschiff «Hondius» einen Hafen auf den Kanaren anlaufen. Was Spanien und internationale Behörden nun planen.

Es ist nicht immer leicht, sich im Urlaub die Sonnenliegen am Hotelpool zu sichern, oft sind sie mit Handtüchern reserviert. Das will sich ein Reisender nicht gefallen lassen - er fordert Geld zurück.

Eine aktuelle Studie belegt, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten die Reiseplanung von 70 Prozent der Deutschen beeinflusst. Trotz aufgehobener Reisewarnungen für Golfstaaten wie Katar und die VAE bleiben Urlauber vorsichtig.

Die Lufthansa startet ihr neues Servicekonzept FOX auf der Langstrecke. Mit einer Investition von 70 Millionen Euro werden die kulinarischen Angebote und die Ausstattung in allen Reiseklassen, von der Business Class bis zur Economy Class, umfassend erneuert.

Die WHO meldet mehrere Fälle einer Atemwegserkrankung auf einer Atlantik-Kreuzfahrt. Der Virus wird durch Nagetier-Kot übertragen, in seltenen Fällen auch von Mensch zu Mensch.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb öffnen beliebte Berghütten wieder für die Sommersaison. Wo Wanderer jetzt einkehren und die Aussicht genießen können. Ein Überblick zu fünf möglichen Zielen.