Möglicher Fehlalarm an Bord der Mein Schiff 6

| Tourismus Tourismus

Die gestern im Rahmen von Routinetests gemeldeten unklaren zwölf positiven COVID19-Tests bei Besatzungsmitgliedern der Mein Schiff 6 (Tageskarte berichtete), wurden mittlerweile durch zwei weitere Tests als negativ identifiziert (PCR-Tests, durch TUI Cruises durchgeführt und Antigen-Schnelltest der griechischen Behörden).

Ein weiterer PCR-Test, durchgeführt durch die griechischen Behörden, soll dies nochmals bestätigen. Die Ergebnisse werden im Laufe des Tages erwartet. TUI Cruises arbeitet entsprechend der vorab abgestimmten Prozesse innerhalb des Hygiene- und Gesundheitskonzepts vollumfänglich mit den griechischen Behörden zusammen.

Die gesamte Besatzung ist in den letzten 14 Tagen nicht auffällig geworden. Keines der 12 Crew-Mitglieder hat Symptome. Als reine Vorsichtsmaßnahme und entsprechend der strengen Prozesse zur Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs, die mit den Behörden in Griechenland abgestimmt wurden, wurden die betreffenden 12 Besatzungsmitglieder sowie 24 Besatzungsmitglieder der Kontaktgruppe 1 am Montag umgehend an Bord isoliert (Von allen 24 Besatzungsmitgliedern der Kontaktgruppe 1 liegt mittlerweile ebenfalls ein negativer Antigen-Test vor). Bis zur Vorlage der finalen Ergebnisse bleiben sie isoliert und werden auf der Kabine versorgt.

Da keine Gäste betroffen sind oder zur Kontaktgruppe 1 gehören, sind keine Tests bei Gästen notwendig. Sobald die Freigabe der griechischen Behörden erfolgt, soll die Kreuzfahrt wie geplant fortgesetzt werden. Es ist außerdem geplant, die für heute vorgesehenen Landausflüge der Gäste in Piräus morgen, Mittwoch, nachzuholen.

Die Mein Schiff 6 ist aktuell mit 922 Gästen und 666 Crewmitgliedern in Griechenland unterwegs. Die Reise ist am Sonntag, 27. September, in Heraklion/Kreta gestartet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.