MS Berlin: Ehemaliges «Traumschiff» wird verkauft und zur Megayacht umgebaut

| Tourismus Tourismus

Das Kreuzfahrtschiff MS Berlin - besser bekannt als ehemaliges ZDF-«Traumschiff» - wechselt den Besitzer und soll zu einer Megayacht umgebaut werden. Die zu Royalton Investment gehörende Dreamliner Cruises übernehme das Schiff ab sofort und plane einen Komplettumbau, erklärte der bisherige Eigner FTI Cruises aus München am Dienstag.

Damit enden die Tage des ehemaligen «Traumschiffs» als klassisches Kreuzfahrtschiff. Laut dem Geschäftsführer von FTI Cruises, Alexander Gessl, soll die MS Berlin «in eine moderne, luxuriöse Megayacht verwandelt werden».

«Die MS Berlin passt aufgrund ihrer Größe perfekt in unsere Vision, Luxusyachtkreuzfahrten anzubieten», sagte der Chef von Dreamliner Cruises, Clayton Andreson.

Die MS Berlin gehörte FTI Cruises seit 2011. Zuletzt war sie mit maximal 412 Passagieren an Bord auf Routen in der Karibik, im Mittelmeer sowie in der Nord- und Ostsee unterwegs. Das Schiff wurde 1980 gebaut und war von 1986 bis 1998 als «Das Traumschiff» in der gleichnamigen ZDF-Fernsehserie unterwegs. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.