Neues Airbnb-Angebot für Luxusreisen

| Tourismus Tourismus

Ob preisgekrönte Unterkünfte in Neuseeland oder Südafrika, ein Penthouse in London, Schlösser in Frankreich, historische Villen in der Toskana oder ein Privat-Atoll in Französisch-Polynesien: Mit „Airbnb Luxe“ kann Airbnb nun auch die höheren Preisklassen abdecken. 

Vor elf Jahren haben die Gründer von Airbnb, Brian Chesky und Joe Gebbia im Wohnzimmer ihrer Wohnung in San Francisco drei Luftmatratzen aufgepumpt – und Airbnb war geboren. Von da an hat  Airbnb das Angebot immer mehr ausgeweitet: auf Gästezimmer und ganze Unterkünfte, auf Airbnb Plus und sogar auf Boutique-Hotels. Nun bringt Airbnb mit Airbnb Luxe denselben Ansatz für Luxusreisen auf den Markt.

Zusätzlich zur Unterkunft organisieren persönliche Reiseplaner Entdeckungen und andere Dienstleistungen. Neben preisgekrönten Unterkünften in Neuseeland und Südafrika, können Reisende auch in Schlössern in Frankreich oder historischen Villen in der Toskana Urlaub machen. Literaturfans können sich in „The Fleming Villa“ in Jamaika, wo Ian Fleming seine berühmten Spionageromane geschrieben hat, inspirieren lassen.

Wem der Sinn nach Privatsphäre und Exklusivität steht, der kann eine ganze Insel inklusive eigener Zeitzone buchen: Auf Nukutepipi, gelegen auf einem privaten Atoll in Französisch-Polynesien, hat Guy Laliberté, Gründer des „Cirque du Soleil“ und von „Lune Rouge“, ein exklusives Resort geschaffen.

Airbnb Luxe baut auf der Expertise im Bereich Luxusreisen auf, die Airbnb durch die Akquise von Luxury Retreats im Jahr 2017 erwerben konnte (Tageskarte berichtete). Das neue Angebot startet mit mehr als 2.000 Unterkünften auf der ganzen Welt. 

„Heutzutage wünschen sich Luxusreisende mehr als nur Luxusunterkünfte. Sie sind auf der Suche nach Transformation und nach Erfahrungen, durch die sie sich mehr miteinander und mit ihrem Reiseort verbunden fühlen“, sagt Airbnb-Mitbegründer, CEO und Head of Community, Brian Chesky. „Mit Airbnb Luxe kommt derselbe Ansatz zum Tragen, den wir seit der Einführung von Airbnb vor mehr als elf Jahren verfolgen. Wir schaffen lokale, authentische und magische Reisemomente – jetzt in noch herausragenderen Unterkünften. Wir möchten die Art und Weise, wie Menschen Luxusreisen wahrnehmen und erleben, neu definieren.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer an Nord- oder Ostsee einen Strandkorb mieten will, muss je nach Ort und Saison unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Wo sich Preise kaum ändern – und wo es teurer wird.

Der Deutsche Tourismusverband sucht ab sofort Projekte für den Deutschen Tourismuspreis 2026. Bewerbungen können bis Anfang Juni eingereicht werden, bevor die Preisverleihung im November in Leipzig erfolgt.

Weniger Übernachtungen, weniger Gäste: Der Berliner Tourismus blieb auch 2025 hinter früheren Werten zurück. Auch Stadtführer merken das. Welche Touren dennoch besonders gefragt sind.

Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat die Übernahme des Berliner Unternehmens Blacklane angekündigt. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen werden.

Eine Studie von BCD Travel zeigt, dass Transportunfälle und Krankheiten die größten Sorgen auf Geschäftsreisen sind. Trotz des Vertrauens in gebuchte Hotels wissen viele Mitarbeiter nicht, wie sie im Notfall Hilfe erhalten.

Eine aktuelle Analyse vergleicht europäische Städte für die Osterfeiertage 2026 hinsichtlich der Kosten für Ferienhäuser und des zu erwartenden Wetters. Ziele in Spanien und Italien überzeugen durch ein vorteilhaftes Preis-Wetter-Verhältnis.

Obwohl sie pünktlich zwei Stunden vor Abflugzeit am Flughafen waren, verpassten zwei Reisende ihren Flug - weil die Schlangen am Check-in zu lang waren. Nicht ihre Schuld, sagt ein Gericht.

Die Zahl der Camping-Übernachtungen in Deutschland ist 2025 laut Destatis auf 44,7 Millionen gestiegen. Besonders gefragt bleiben Ostsee und Schwarzwald, während auch die Preise deutlich zugelegt haben.

Lonely Planet hat eine neue App und buchbare Reiseangebote vorgestellt. Das Unternehmen baut damit laut eigenen Angaben seine Ausrichtung auf eine digitale Reiseplattform weiter aus.

Seit Beginn des Iran-Kriegs zieht es mehr Urlauber nach Westeuropa. Eurowings stockt das Angebot kräftig auf – ein Klassiker ist besonders gefragt. Aus Spanien kommen aber schlechte News.